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Donnerstag, 2. Juli 2020
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    Wanderoffensive und eine App, aber kein freies WLAN: Wie der Tourismus in Rottweil nach vorne kommen soll

    ROTTWEIL, 9. Oktober (gg) – Großer Tag in Anzug, Hemd und Krawatte für Ulrich Döbereiner. Der Rottweiler Tourismusmanager präsentierte gestern Abend eine Wanderoffensive und eine neue Rottweil-App. Das fand Anklang beim Gemeinderat, nicht jedoch ein ein freies Gratis-WLAN in der Innenstadt.

    360 ‚Gefällt mir‘-Klicks auf die Frage, wer alles in Rottweil ein freies WLAN, einen Gratis-Zugang ins Internet in der Innenstadt will. So viele hat der Schwarzwälder Bote bislang auf seiner Facebookseite gesammelt, und das sind fast zehn Prozent seiner Facebook-Freunde. Eine ganze Menge, möchte man meinen. All diejenigen wird der Gemeinderat gestern Abend enttäuscht haben. Denn ein solches freies WLAN, wie von Tourismusmanager Döbereiner vorgeschlagen, wird es bis auf weiteres nicht geben.

    Mit diesem Angebot hätte die Stadtverwaltung ‚um ein paar Jahre den Zug verpasst‘, glaubt etwa Einzelhändler und Stadtrat Jörg Stauss (Freie Wähler). Für das Geld könne man den Touristen, die sich der Kosten wegen scheuten, im Ausland, in Rottweil ins Netz zu gehen, auch gleich ein Handy schenken – in zwei Jahren soll der Aufbau und Betrieb eines über die Innenstadt gespannten WLAN-Netzes die Stadt rund 15.000 Euro kosten.

    Ebenso sah es Michael Hezel (SPD). Der Technik-Freak, der in der Sitzung gerne mit seinem iPhone 6 plus spielt, bemängelte, dass das geplante Rottweiler WLAN-Netz gerade mal mit 2 MBit / Sekunde arbeiten solle. Das LTE-Netz, das es seit ein paar Wochen auch in Rottweil gebe, schaffe 50 Mal mehr. Tatsächlich fangen heute übliche Internetzugänge zuhause beim zehnfachen an. Und dort muss man die Leitung nicht mit ‚zig oder gar hunderten anderen teilen, wie das bei einem öffentlichen WLAN-Netz der Fall wäre.

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    Dann noch Sicherheitsbedenken – dem WLAN-Betreiber muss man die Handynummer oder eine gültige E-Mail-Adresse übertragen, sonst wird man nach zehn Minuten rausgeschmissen. Nichts, was Hezel tun würde, da er den Anbieter nicht kennt.

    Unklar auch die gesundheitliche Situation: Wie stark strahlen die Antennen?

    Außerdem komme heute jeder Smartphonenutzer mit einer Flatrate daher, könne überall ins Internet, wo er eben Empfang habe, argumentierten die Räte. Rottweil brauche da keinen teuren Zugang schaffen.

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    All das steht aber offenbar gegen den Wunsch der Nutzer. Deshalb will der Gemeinderat in knapp 14 Tagen nochmal drüber diskutieren. Bis dahin wurde Döbereiners Vorschlag verschoben.

    Neue Wanderoffensive

    Leichter hatte es der Tourismusmanager mit seiner Wanderoffensive. Dafür hatte er sich Hans-Georg Sievers geholt, der ein Planungsbüro für Wandertourismus in Emmendingen betreibt, und damit vom boomenden Volksspaß Wandern leben kann, wie er lächelnd erklärte. Ohnehin lächelten er und Döbereiner viel, denn das Konzept, das sie am Mittwochabend dem Gemeinderatssausschuss vorstellten, fand Anklang.

    Demnach soll das gesamte Wanderwegenetz des Schwäbischen Albvereins im Stadtgebiet überprüft und gegebenenfalls überarbeitet werden. Wo es die Wandervereine, etwa auch der Schwarzwaldverein, wegen älter werdenden Mitgliedern nicht mehr selbst schafften, das Wegenetz in Ordnung zu halten, wolle die Stadt eingreifen. Sie will hochwertige Strecken anbieten, gut ausgeschildert und geschickt vermarktet, denn die Menschen hätten heute wenig Zeit, sie wollten einen Erfolg sehen, wenn sie sich auf Tour begäben, argumentierte der Wanderexperte Sievers.

    Es soll zwei besonders schöne, sogenannte Paradieswege geben, die sich in ein Konzept einreihen, das die Landkreise Rottweil und Schwarzwald-Baar gemeinsam angehen. Einer führt durchs Eschachtal, einer startet an der Ruine Neckarburg. Dann sind – nach Anregung von Bürgern – Kapellenwege geplant, die nicht zur Stadtkapelle führten, wie OB Ralf Broß verschmitzt bemerkte, sondern zu kleinen Kapellen am Wegesrand. ‚Ein schönes Thema, spirituell besetzt, das ist Wandern mit Sinn‘, argumentierte Sievers, der glaubt, dass solche Wege gut angenommen würden bei der Kundschaft. Und dann sind einzelne Rundwege im Bereich der Ortsteile Rottweils geplant sowie zwei Stadtrundwege, einer etwa führte dann zum ThyssenKrupp-Testturm auf dem Berner Feld.

    60.000 Euro will die Stadt sich den Spaß kosten lassen – für neue, möglichst einheitliche Schilder, Markierungszeichen etwa an Bäumen, Wanderinformationstafeln und die Planungsarbeiten, also etwa auch Sievers Leistung.

    Der Gemeinderatsausschuss fand’s gut, wenngleich manch ein Stadtrat nicht glaubt, dass so sonderlich viele neue Touristen an- und auf Wege rund um Rottweil gelockt werden könnten.

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    Eine neue App gibt’s auch

    Und dann ist Rottweil neuerdings auch in den einschlägigen Online-Stores von Google und Apple vertreten – mit einer App für Smartphones mit den Betriebssystemen Android oder iOS. Darin: knappe Texte, Adressen, Telefonnummern, Links zu Websites der Sehenswürdigkeiten der Stadt. Auch ein Kartenausschnitt, der mit den Sehenswürdigkeiten aber noch nicht verlinkt ist. Auch andersherum funktioniert es nicht – der Anwender kann sich etwa nicht zum Stadtmuseum führen lassen. Dazu wird er Google brauchen oder einen alternativen Such- und Kartendienst wie Bing. Dennoch ist man seitens der Stadt ganz stolz auf die neue App, die bereits 418 Mal aus einem der Stores herunter geladen und dann installiert worden ist. Böse Zungen fragten da leise: Und wie oft ist die App wieder runtergeflogen? Diese Frage blieb unbeantwortet.

    Leserbrief

    Zum Thema Wanderoffensive hat uns bereits ein Leserbrief erreicht. Unser Leser Gerhard Gurreck aus Bühlingen ist selbst einer, der sich mit Wanderwege-Vorschlägen bei der Stadtverwaltung einbringt. Er schreibt: ‚Das Projekt Wanderoffensive, welches von Herrn Döbereiner, seitens der Stadtverwaltung und Herrn Sievers, vom Planungsbüro, entwickelt und vorgestellt wurde, ist aus meiner Sicht absolut sinnvoll und auch dringend erforderlich. Einmal führt es dazu, dass die bestehende, teilweise unvollständige Ausschilderung, erneuert beziehungsweise vereinheitlicht würde.

    Darüber hinaus könnten in allen Orts- und Stadtteilen zusätzliche Rund- und Wandertouren, mit relativ geringem Aufwand, angeboten werden.
    Dieses passt, meiner Ansicht nach, hervorragend zum soeben beschlossenen Turmprojekt, welches ja, wie erhofft, viele Besucher nach Rottweil bringen wird. Ich kann mir viele auswärtige Besucher vorstellen, welche bei dem grandiosen Ausblick von der Aussichtsplattform, danach
    den Wunsch haben, zum Beispiel, eine Wanderung im herrlichen Eschachtal zu unternehmen. Vorausgesetzt es gibt dort, oder zu anderen Zielen, entsprechend markierte Routen.

    Die im Anschluss vorgestellte Tourismus-App der Stadt Rottweil, ist dazu, bei entsprechender Optimierung, eine hervorragende Ergänzung.
    Verehrtes Stadtparlament bzw. Stadtverwaltung, ich meine, Sie sind auf dem richtigen Wege, geben Sie diesem guten Konzept eine Chance und ihre Zustimmung.‘

    Gerhard Gurreck, Bühlingen

     

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