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    Wegen „Irritationen zwischen Stadtverwaltung und Investor“: Stadtrat Jäger will Dialoggruppe zur Hängebrücke

    Stadtrat sieht Projekt gefährdet

    Wegen der zuerst von der NRWZ vermeldeten „Irritationen zwischen Stadtverwaltung und Investor“: Stadtrat Jens Jäger (fraktionslos) hat eine Dialoggruppe zum Thema Fußgänger- Hängebrücke in Rottweil beantragt. Zugleich hat die Eberhardt-Gruppe um den Investor Günter Eberhardt eine offizielle Stellungnahme angekündigt. Hintergrund ist die überraschende Entwicklung hin zu einem zweiten Investor, mit dem die Stadt hinter den Kulissen offenbar längst verhandelt.

    Eigentlich ist alles klar. 71,6 Prozent der Wähler haben beim Bürgerentscheid Ja zur Hängebrücke gesagt. Der Brückenbauer sollte Günter Eberhardt sein. Ihm hatte in einer Nacht im Juni 2015 Netzwerker Alfons Bürk vorgeschlagen, sein Geld in eine Verbindung von Testturm und Rottweiler Innenstadt für Fußgänger zu investieren.

    Doch es läuft anders. Nachdem Investor Eberhardt erklärt hatte, er wolle sich zunächst auf die kürzere Version mit 606 Meter beschränken, hat sich ein zweiter Investor angeboten (wir berichteten): Joachim Glatthaar, er ist Chef der Glatthaar-Fertigkeller GmbH in Schramberg-Waldmössingen. Seine Pläne sind schon weiter gediehen, als bisher bekannt. Er erklärte gegenüber der NRWZ, dass er über die umstrittenen Grundstücke am Steinbruch und am Schafwasen verhandelt habe und mit den Eigentümern Benedikt Becker und Kurt Schellenberg einig sei – und das bereits seit drei Monaten. Die beiden Flächen sind nötig, um die längere Version der Brücke mit 800 Metern zu realisieren.

    Die Stadtverwaltung schweigt dazu bisher. Sie verhandelt offenbar mit zwei Investoren – ohne den einen aber über die Gespräche mit dem anderen zu informieren. Ohnehin tut sich die Stadt anscheinend mit Eberhardt schwer. Bei einem Ortstermin nahe dem Berner Feld, als der Bauausschuss einen möglichen Einstiegspunkt der Brücke inspizierte, begrüßte ihn keiner offiziell, keiner bat ihn nach vorn, keiner fragte ihn nach seinem Konzept. Die komplette Stadtspitze mit Oberbürgermeister, Bürgermeister und drei Fachbereichsleitern war damals vor Ort.

    Stefan Walliser brennt es deshalb unter den Nägeln. Er macht das Marketing für die „Brückenbauer“. Nachdem die NRWZ am Freitagabend nochmal mit einer Veröffentlichung nachgelegt hat, will Waliser mit einem offiziellen Statement des obersten Brückenbauers, Eberhardt, an die Öffentlichkeit. Mutmaßlich mit der Botschaft, dass der Bewehrungsbauer aus Hohentengen weiterhin uneingeschränkt hinter dem Projekt stehe. Allein: Walliser bekommt aus Urlaubsgründen derzeit kein „Go“ für seine Mitteilung. Er schreibt am Sonntagabend, nachdem er ab Samstag mehrfach mit der NRWZ Kontakt aufgenommen hatte: „Auf mehrfache Nachfrage wollte ich Ihnen heute gerne eine Mitteilung und ein Statement seitens der Firma Eberhardt zur aktuellen Situation rund um die Hängebrücke zusenden. Leider konnte ich den Projektverantwortlichen, Roland Haag, nicht erreichen und daher habe ich auch keinerlei Freigabe für eine Pressemitteilung. Ich bitte Sie daher um Geduld.“

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    Jens Jäger. Foto: pm

    Unterdessen will ein anderer Licht ins Dunkel bringen. Er will erreichen, dass die Verhandlungen mit dem oder den Investoren für die Hängebrücke „konstruktiv und lösungsorientiert“ verlaufen. Will diese Verhandlungen offenbar aus dem stillen Kämmerlein an die Öffentlichkeit bringen und einem größeren Personenkreis zugänglich machen. Bereits am 30. Oktober, auf Basis damit der ersten Berichte der NRWZ schrieb Stadtrat Jens Jäger (fraktionslos) an den Oberbürgermeister: „Ich stelle hiermit den Antrag zur Einberufung (Bildung) einer Dialoggruppe zum Thema Fußgänger-Hängebrücke in Rottweil.“

    „Die ersten guten Schritte zum Projekt bis hin zu einem positiven Bürgerentscheid scheinen derzeit getrübt zu sein“, konstatiert Jäger in seinem Schreiben, das er am heutigen Sonntag an die NRWZ geschickt hat. Die im Raum stehenden und von den Medien kommunizierten „Irritationen zwischen Stadtverwaltung und Investor“ stellten keine guten Voraussetzung dar, um dieses „für Rottweil wichtige Projekt“ voran zutreiben und zeitnah umzusetzen. „Eher sehe ich, dass dieses Projekt gefährdet ist“, so Jäger.

    Um  in den weiteren Verhandlungen „konstruktiv und lösungsorientiert“ zu agieren, sollen, so Jäger, in dieser Dialoggruppe alle beteiligten Seiten zu Wort kommen: Die Stadtverwaltung, der vorrangige Investor (Bauherr und Planer), der mögliche weitere Investor, die Grundstückseigentümer und Vertreter des Gemeinderats.

    Jäger schließt: „Offene, vertrauensbildende und würdigende Kommunikation sollte hier zentral sein.“

     

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