Das erste Treffen mit sehr engagierten Jugendlichen aus Rottweiler Schulen fand Kürzlich statt. Foto: pm

ROTTWEIL – Wie kann die Luft in den Städ­ten sau­be­rer, die Schu­len bar­rie­re­frei­er, die Klei­der nach­hal­ti­ger, die Gebäu­de ener­gie­ef­fi­zi­en­ter und unse­re Städ­te damit für alle lebens­wer­ter wer­den? Den ers­ten Schritt zur Pla­nung des inter­na­tio­na­len Jugend­pro­jek­tes „Unse­re Städ­te im Jahr 2030“ mach­ten am Frei­tag Jugend­li­che aus Rott­wei­ler Schu­len gemein­sam mit der Bür­ger­initia­ti­ve für eine Welt ohne ato­ma­re Bedro­hung.

Die Kon­tak­te und das Inter­es­se an der Zusam­men­ar­beit ent­stan­den beim Kin­der- und Jugend­hea­ring im Okto­ber. Dort konn­te die Bür­ger­initia­ti­ve ihr neu­es Jugend­pro­jekt vor­stel­len, bei dem Jugend­li­che aus den vier Part­ner­städ­ten Imst, Brugg, L‚Áquila und Hye­res nach Rott­weil kom­men um sich gemein­sam Gedan­ken machen, wie ihre Städ­te 2030 aus­se­hen sol­len. Was läuft in ihrer Stadt schon gut, was macht ihnen Sor­gen, wie sind ihre Visio­nen, was kön­nen sie zur Ver­bes­se­rung bei­tra­gen und wie kön­nen sie über Län­der­gren­zen hin­weg von­ein­an­der ler­nen und sich gegen­sei­tig unter­stüt­zen? Mit dabei sind dann auch Teil­neh­mer aus Weiß­russ­land und Japan, zu denen die Bür­ger­initia­ti­ve nach den Reak­tor­ka­ta­stro­phen in Tscher­no­byl und Fuku­shi­ma über Jah­re enge Kon­tak­te auf­ge­baut hat.

Beim ers­ten gemein­sa­men Pla­nungs­ge­spräch am ver­gan­ge­nen Frei­tag spru­del­ten die Jugend­li­chen nur so vor Ide­en. Eine Koch­ak­ti­on mit „aus­ge­mus­ter­tem“, weil nicht der Norm ent­spre­chen­dem Gemü­se, eine nach­hal­ti­ge Par­ty, Blüh­strei­fen an den Schu­len, Klei­der­krei­sel… Die Lust und die Not­wen­dig­keit aktiv mit­zu­mi­schen für die Stadt der Zukunft wur­de mehr als deut­lich.

Das nächs­te Tref­fen der Grup­pe ist am 11.Januar 2019 um 15.30 Uhr im Loka­len Agen­da- Raum (Flött­linstor­stra­ße) in Rott­weil. Bis dahin wer­den Ide­en und Mög­lich­kei­ten gesam­melt, wie die Grup­pe die Agen­da- The­men für eine nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung noch mehr in die Öffent­lich­keit brin­gen kann. Inter­es­sier­te und neu­gie­rig gewor­de­ne Jugend­li­che mit Tat­kraft und guten Ide­en sind zum nächs­ten Tref­fen herz­lich ein­ge­la­den.