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Donnerstag, 16. Juli 2020
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    „Wozu mach‘ ich das eigentlich?“

    Jugendliche Teilnehmer finden Gemeinderatssitzung "sterbenslangweilig"

    „Das erste Kinder- und Jugendhearing im gut gefüllten Sonnensaal des Kapuziners war ein voller Erfolg.“ Das sagt die Stadt selbst. Die Teilnehmer und manche Beobachter sehen das aber anders, vor allem nach der Präsentation der Ergebnisse im Gemeinderat.

    20 Jugendliche waren am Mittwoch in den Ratssaal gekommen, sogar eine halbe Stunde früher, um sich von Herbert Stemmler, dem Leiter des Kinder- und Jugendreferats (KiJu) die Sitzordnung erklären zu lassen. „Wir dachten eigentlich, dass wir jetzt nochmal besprechen, wie wir die Präsentation machen“, wunderte sich eine 18-jährige Teilnehmerin. Dann eine „sterbenslangweilige“ Sitzung des Kultur-, Sozial- und Verwaltungsausschusses, die kurzfristig vorgezogen wurde. „Da haben nicht mal die Gemeinderäte zugehört, die haben sich nebenher unterhalten und gegessen“, sagt die junge Frau, und die Räte hätten sich ständig wiederholt, alle dasselbe gesagt.

    Zwei Stunden dauerte es, einige gingen inzwischen nach Hause, bis Herbert Stemmler endlich die Ergebnisse vorstellte, zwei Mädchen durften dann reden. „Wir hätten auch gerne etwas dazu gesagt“, meint die 18-Jährige. Und eine 16-Jährige zeigte sich enttäuscht, „wir haben uns nicht wahrgenommen gefühlt. Das war unnötige Zeitverschwendung.“ Und: „Wozu mach‘ ich das eigentlich?“

    Dass dann der Gemeinderat über die Ideen der Jugendlichen sprach, statt direkt bei ihnen nachzufragen, konnten die Mädchen und ihre Freundinnen nicht verstehen. „Ich werde bei der Arbeitsgruppe für Rock am Turm weitermachen. Aber auf solche Gemeinderatssitzungen hab ich keinen Bock mehr“, sagt die 18-Jährige.

    Bürgermeister Dr. Christian Ruf jedoch betont: „Im Gemeinderat ging es nun darum, über den Auftakt der Jugendpartizipation zu berichten und Gemeinderat sowie Öffentlichkeit an der lebhaften Atmosphäre und den vielen Ideen teilhaben zu lassen. Wie es weitergeht, ist bereits in der Grundkonzeption des Jugendhearings geregelt: Es wird Arbeitsgruppen geben, die vom KiJu begleitet werden.“ Das KiJu sorge dafür, dass die Ergebnisse dem Gemeinderat widergespiegelt werden.

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    „Rund 50 Teilnehmer des Jugendhearings haben sich bereiterklärt, darin mitzuarbeiten. Zwei Vertreterinnen der Schüler haben den Gemeinderäten, der Presse und der Verwaltung ihren Eindruck vom Jugendhearing wiedergegeben und die beteiligten Schüler haben viel Lob für ihr Engagement von Verwaltung und Stadträten bekommen“, so Ruf. „Die Anwesenden konnten das echte Interesse aller Beteiligten spüren. Wir bedauern, dass die Jugendlichen warten mussten, bis das Jugendhearing an der Reihe war. Das war sicherlich für die jungen Leute eine Geduldprobe, was wir künftig vermeiden werden.“

    „Ich hätte noch anderes zu tun gehabt“, sagt wiederum eine der Schülerinnen. „Ich hab mich gefragt, wieso mach ich das eigentlich?“

    Lesen Sie dazu auch den Leserbrief von Elke Reichenbach: https://www.nrwz.de/meinung/jugendbeteiligung-bisher-eine-farce/184479

     

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