Sie war die letzte ihrer Art in Rottweil: Parkuhr Nr. 471. Unser Bild zeigt Gerold Martin (links) vom Gemeindevollzugsdienst und Gerold Stumpp (rechts) vom städtischen Betriebshof kurz vor dem Abbau. Parkuhren sind in Rottweil damit Geschichte. Foto: pm

Park­uh­ren gehö­ren in Rott­weil nun end­gül­tig der Ver­gan­gen­heit an. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren hat die Stadt­ver­wal­tung nach eige­nen Anga­ben die ursprüng­lich rund 150 Park­uh­ren im Stadt­ge­biet nach und nach durch Park­schein­au­to­ma­ten ersetzt.

Die Park­uh­ren waren in die Jah­re gekom­men und stör­an­fäl­lig. Der­zeit gibt es in Rott­weil über 30 Park­schein­au­to­ma­ten, sie wer­den vom Gemein­de­voll­zugs­dienst der Stadt­ver­wal­tung betreut. „Die moder­nen Auto­ma­ten sind in der War­tung wirt­schaft­li­cher, aber auch für die Nut­zer kom­for­ta­bler“, sagt Gerold Mar­tin vom Gemein­de­voll­zugs­dienst.

Unter ande­rem kön­nen die Auto­ma­ten auch Tickets für kos­ten­lo­ses Par­ken aus­stel­len, bei­spiels­wei­se eine hal­be Stun­de in den Kurz­park­zo­nen der Innen­stadt oder bis zu zwei Stun­den auf den innen­stadt­na­hen Park­plät­zen.

Dem SPIEGEL war Rott­weil in einer Geschich­te über den lei­den­schaft­li­chen Park­uh­ren­samm­ler Bert­hold Schu­ma­cher übri­gens bereits 2010 eine Erwäh­nung wert. Bert­hold, so der SPIEGEL, kom­me ger­ne nach Rott­weil, um die­sen „ver­kehrs­tech­ni­schen Old­ti­mer“ noch in Akti­on erle­ben zu kön­nen.

Bert­hold hat laut der Stadt­ver­wal­tung nun einen Teil der Rott­wei­ler Park­uh­ren für sei­ne deutsch­land­weit sicher­lich ein­zig­ar­ti­ge Samm­lung erhal­ten.