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Rottweil
Mittwoch, 26. Februar 2020

Zugunfall in Horb: Behinderungen auf der Strecke Rottweil-Stuttgart

Nach einem Zugunfall im Bereich des Bahnhofs Horb rechnet die Polizei mit Behinderungen im Berufsverkehr auf der Bahnstrecke Rottweil-Stuttgart. Der Unfall hatte einen Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst. Nach ersten Informationen der Feuerwehr Horb war ein Zug teilweise aus den Schienen gesprungen. Der Intercity war evakuiert worden.

Nach dem Intercity-Unfall im Bahnhof Horb müssen Reisende weiter mit Verspätungen und Zugausfällen rechnen. Laut Auskunft der DB wird es heute im morgendlichen Berufsverkehr auf der Gäubahn zwischen Rottweil und Horb zu Beeinträchtigungen kommen. Das berichtete noch in der Nacht die Polizei.

Gestern Abend gegen 20 Uhr war der IC 2382 bei der Einfahrt in den Bahnhof Horb teilweise entgleist. Drei Waggons waren bei langsamer Fahrt aus den Gleisen gesprungen aber nicht umgekippt.

Die etwa 80 bis 100 laut Polizei unverletzten Reisenden wurden daraufhin evakuiert. Die Unfallursache ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.

Wie lange die Streckenabschnitte in Richtung Stuttgart, Tübingen, Pforzheim und Rottweil gesperrt bleiben, war noch unklar. Die Deutsche Bahn rechnete damit, dass im Fernverkehr in der Nacht zu Freitag eine IC-Verbindung zwischen Rottweil und Stuttgart betroffen sein könnte. Ob die Züge am Freitag wieder fahren, war am Abend noch nicht absehbar.

Im Einsatz waren neben der Polizei die Feuerwehr Horb und der Rettungsdienst im Landkreis Freudenstadt. Die Feuerwehr leuchtete die Einsatzstelle großflächig aus.

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