Hochzeit zu Kana im Herrenkramerschen Kripple. Foto: pm

ROTTWEIL – Sze­nen­wech­sel im Her­ren­kramer­schen Kripp­le: Die Hei­li­gen Drei­kö­ni­ge sind wie­der ins Mor­gen­land zurück­ge­kehrt; dafür ist die Hoch­zeit von Kana auf­ge­baut, bei der nach dem Bericht im Evan­ge­li­um Jesus sein ers­tes Wun­der wirk­te und Was­ser zu Wein ver­wan­delt hat.

So was hat natür­lich auch im 18. Jahr­hun­dert die „alten“ Rott­wei­ler mäch­tig beein­druckt. Sie haben des­halb die Hoch­zeit von Kana nach allen Regeln der Kunst im Kripp­le so sicht­bar gemacht, wie man sich im dama­li­gen Rott­weil eine noble Hoch­zeit eben vor­stell­te. Natür­lich sieht man da den Braut­va­ter, der in Ver­le­gen­heit gera­ten ist, weil die Hoch­zeits­gäs­te einen uner­war­tet gro­ßen Durst ent­wi­ckelt haben, aber auch eine sechs­köp­fi­ge Musik­ka­pel­le oder eine Metz­ger­grup­pe, die für köst­li­che Bra­ten und Wurst in der Küche sorgt.

Der Arme Kapu­zi­ner kann da, aus wel­chen Grün­den auch immer, nicht mit­hal­ten. Auch der Dok­tor Eisen­bart wur­de offen­bar nicht zur Hoch­zeit ein­ge­la­den. Wer sich für die nähe­ren Zusam­men­hän­ge inter­es­siert, kommt am Sonn­tag um 14 Uhr, 15 Uhr oder 16 Uhr ins Kripp­le. Am bes­ten besorgt man sich wie­der in der Woche vor dem sonn­täg­li­chen Spiel­ter­min kos­ten­lo­se Platz­kar­ten im Domi­ni­ka­ner­mu­se­um zu des­sen übli­chen Öff­nungs­zei­ten (täg­lich 10 – 17 Uhr). Gern wer­den auch Inter­es­sen­ten ohne Kar­ten am Por­tal des Stadt­mu­se­ums ein­ge­las­sen, falls, ja falls beim Kripp­le noch Plät­ze frei sind.