Zweiter Teil einer unvergesslichen Erfahrung

ROTTWEIL – Nach einem Monat ständigen Wartens, kamen die Italiener aus Legnago endlich zum Rückbesuch nach Rottweil. Alle aus dem Italienischkurs des TG Rottweil standen am Bahngleis 5 bereit, um die Freunde aus Italien zu begrüßen.

Mit 30 Minuten Verspätung kamen sie endlich an und es regnete Umarmungen für alle. Da die Fahrt für die Italiener anstrengend und lang war, nahm jeder seinen Partner und es ging nach Hause zur Gastfamilie. Am nächsten Tag in aller Frühe traf man sich gemeinsam in der Aula der Erich-Hauser-Gewerbeschule, wo Stefan Steinert den Italienern die Schule vorstellte. Anschließend ging es für die Deutschen in den Unterricht und die Italiener durften eine Schulhausführung machen.

Später gings gemeinsam durch die Stadt und jeder der Schüler stellte ein Teil der Stadt vor, den man zuvor erarbeitet hatte, selbstverständlich auf Italienisch. Nach der Stadtführung wurde auch der Rottweiler Testturm besichtigt. Am Abend gab es  im Jugendraum von Göllsdorf eine Willkommensparty wo die Schüler unter sich waren.

Der Samstag fuhr die Gruppe nach Stuttgart um gemeinsam Lasertack zu spielen. Dabei gab es viel zu lachen. Auch der Sonntag stand zur freien Verfügung. Einige trafen sich am Stausee, mieteten Boote und ließen das Wochenende ruhig ausklingen.

Der Start in die neue Woche begann mit der Fahrt nach Konstanz. Dort gab es allerdings Probleme mit den gebuchten Stadführern, so mussten die Schüler   Konstanz ohne Stadtführung erkunden. Anschließend gings mit der Fähre  nach Meersburg, wo Interessierte die Burg von innen anschauen konnten. Der Abend wurde in den Gastfamilien verbracht.

Am Dienstag stand fünf Stunden Rhetoriktrainingauf dem Programm. Die Italiener waren nicht ganz überzeugt davon und hätten lieber Rottweil noch einmal erkundet, aber trotzdem haben alle mitgemacht und es gab viel zu lachen. Im Eckerwald bekamen die Schüler eine Führung durch die Gedenkstätte. Wieder in Rottweil angekommen ließen die Schüler den Tag mit einem Eis ausklingen.

Den letzten Tag verbrachte die Gruppe in Freiburg und hatte trotz Regen eine tolle Stadtführung. Nach einer Mittagspause ging es weiter in den Schwarzwaldzur Besichtigung einer Öhlermühle und einem traditionellen Schwarzwälder Vesper. Den letzten Abend ließ man in Rottweil ausklingen. Dann mussten sich die Rottweiler von den mittlerweile sehr guten Freunden verabschieden. Diesmal fiel der Abschied um einiges schwerer und es flossen viele Tränen. „Der Austausch war eines unserer schönsten Erlebnisse „, war von den Schülern zu hören.

 

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