150 Jahre Stadtgeschichte in einem Buch zusammengefasst

Die drei Autorinnen Alessa Mekelburg, Raphaela Schneider und Gisela Lixfeld stellten im Foyer des Schlosses ihr gemeinsames Buch vor. Gewürdigt wurde dies unter anderem von Oberbürgermeister Thomas Herzog. Foto: Witkowski

Schram­berg (wit) – Mit zahl­rei­chen Ver­an­stal­tun­gen hat die Gro­ße Kreis­stadt Schram­berg im zu Ende gehen­den Jahr 2017 die Ver­lei­hung des Stadt­rechts vor 150 Jah­ren gefei­ert. Seit dem 7. Sep­tem­ber 1867 hat sich in dem eins­ti­gen Markt­fle­cken viel getan. Dies wird nun in einem von Gise­la Lix­feld, Ales­sa Mekel­burg und Raphae­la Schnei­der gemein­sam erar­bei­te­ten Buch ein­mal mehr deut­lich.

Rund 170 Fotos fin­den sich in dem Buch unter dem Titel „Schram­berg – 150 Jah­re Stadt­ge­schich­te“ aus dem Sut­ton-Ver­lag. Vor­ge­stellt wur­de das Buch am Mitt­woch im Foy­er des Schlos­ses, wohin auch zahl­rei­che Besu­che­rin­nen und Besu­cher gekom­men waren. Das Inter­es­se war so groß, dass ein Teil des Publi­kums auch auf der Trep­pe nach oben Platz nahm, um die Bil­der­prä­sen­ta­ti­on zu ver­fol­gen.

Voll des Lobes für das Buch war Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog, der sich bei den drei Auto­rin­nen und dem Ver­lag für das gelun­ge­ne Werk bedank­te. Als Ver­tre­ter des Sut­ton-Ver­lags wür­dig­te des­sen Mar­ke­ting- und Ver­triebs­lei­ter, Andre­as Strö­bel, die gute Zusam­men­ar­beit bei der Erar­bei­tung des Buchs.

In ihrer Prä­sen­ta­ti­on zeig­te Gise­la Lix­feld anhand zahl­rei­cher Fotos die Ent­wick­lung Schram­bergs auf. Die zuneh­men­de Ver­städ­te­rung war unter ande­rem an den immer höher wer­den­den Häu­sern nach­zu­voll­zie­hen. Noch bevor sich Schram­berg ein neu­es Rat­haus bau­tet küm­mer­te man sich um die Infra­struk­tur und setz­te sich dabei für Bahn­an­schluss und Post­amt ein.

Der kurz­wei­li­gen Prä­sen­ta­ti­on des Foto­ma­te­ri­als, das unter ande­rem aus dem Archiv Kasen­ba­cher sowie dem Muse­um und pri­va­ten Samm­lung stammt, schloss sich ein Sekt­emp­fang an. Gesich­tet wur­de das Mate­ri­al ursprüng­lich für zwei Fil­me zum Stadt­ju­bi­lä­um.