Oldtimertreffen an der H.A.U. Fotos Bärbel von Zeppelin

SCHRAMBERG  (him) – Das Museumsteam des Auto- und Uhrenmuseums hatte am Samstag alle Hände voll zu tun. Etliche Oldtimerfreunde hatten das Gelände an der H.A.U. als Ziel gewählt.

Bei strahlendem Wetter waren die Mitglieder des Wankel/Spider Club Deutschland und ein weiterer Oldtimerclub an die H.A.U. gekommen. Und außerdem:  Die „Vino Miglia“ machte  Station beim Museum.

 

Diese Rallye war bei ihrer 11. Fahrt  am 10. Juni mit gut 50 historischen Fahrzeuge in Neustadt an der Weinstraße zu einer  etwa 2000 Kilometer langen Tour von der Pfalz nach Südtirol und wieder zurück gestartet.

46 Meter in 9,7 Sekunden

Diese Oldtimer-Zuverlässigkeitsfahrt führte die historischen Fahrzeuge auch hoch hinaus über das Alpenmassiv. Eine ganz besondere Herausforderung für Fahrer und Motoren. Dabei  ging es durch Weinanbaugebiete in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz. Die Schlussetappe am Samstag verlief über Schramberg mit einem Besuch des Auto- und Uhrenmuseums und einer Geschwindigkeitsprüfung direkt am Museum.

Dabei mussten die Fahrer einzeln eine Sonderprüfung mit Zeitnahme absolvieren:  46 Meter in 9,7 Sekunden. Die „Vino Miglia“-Fahrer waren gegen 10 Uhr in Schramberg angekommen. Ab 11.30 Uhr fuhren sie auf ihrer Schlussetappe über Freudenstadt bis nach Wachenheim.

Zuvor schon waren etwa 20 meist knallrote NSU-Spider mit ihren Wankelmotoren vom Fohrenbühl herüber gekommen. Dort hatte der NSU-Wankel-Spider-Club sein Jahrestreffen. Im Museum bestaunten die Wankelfreunde die derzeitige Sonderausstellung: „Siegreich auf NSU Prinz, NSU TT  und NSU/Wankel Spider“.

Schließlich schnaufte eine Gruppe mit historischen Borgwards, BMWs und anderen Klassikern durchs H.A.U.-Gelände.

Bärbel von Zeppelin hat der NRWZ von den Ereignissen am Samstagmorgen Fotos geschickt. “Der Anblick war grandios”, schreibt sie dazu, “beide Gruppen betreffend.”