SCHRAMBERG  (him) – Am Dienstagmorgen haben die Bauarbeiter begonnen, die Oberndorfer Straße zu asphaltieren. Nächste Woche soll dann der Verkehr wieder ungehindert rollen.

Jeder LKW bringt 18 Tonnen Asphalt.

Am Gründonnerstag hatten Mitarbeiter der Baufirma den Haftkleber auf der gesamten Strecke zwischen „Rino“ und Paradiesplatz aufgetragen. Laut Tiefbauamtsleiter Klaus Dezember war das Aufbringen des Haftklebers bei Trockenheit wichtig, damit nach Ostern auch bei schlechtem Wetter asphaltiert werden kann. Eine richtige Entscheidung, wie sich jetzt zeigt, denn bei Nässe können die Bauleute den Haftkleber nicht aufbringen, sehr wohl aber asphaltieren. Etwa 150 Tonnen Asphalt wurden für die Strecke benötigt.

Über den Winter war der Verkehr durch die noch nicht fertig ausgebaute Straße gerollt. Nach der Fasnet hatten die Bauarbeiter die restlichen Gehwege gepflastert, Straßenlaternen aufgestellt und Bäume gepflanzt.

Die Markierungen für Blinde.

 

Am Paradiesplatz  wurden die Fußgängerinseln neu gestaltet und mit Führungsrillen für Blinde ausgestattet. „Jetzt stehen noch ein paar Restarbeiten an“, so Dezember, “die Verkehrsfreigabe ist für die Woche nach dem 24. April geplant.“

Maßarbeit

Seit Beginn der Bauarbeiten an der Schillerstraße vor knapp zwei Jahren war der Verkehr durch Umleitungen in der Stadt behindert. Ende August 2016  begannen die Bauarbeiten an der Oberndorfer Straße. Im Bereich des Schlossplatzes und des Tunnels kam es immer wieder zu längeren Staus.

Info: Die Stadt muss für Gas- und Wasserleitungen, die Gehwege und Parkplatzbereich etwa 1,5 Millionen Euro. Hinzu kommen die Kosten für den Abwasserkanal, die der Eigenbetrieb Stadtwerke trägt. Das Land wird sich mit etwa  800.000 Euro am etwa 300 Meter langen Ausbau der Oberndorfer Straße beteiligen.