Medzentrum: Lösung für Tiefgarageneinfahrt in Sicht

Medzentrum: Lösung für Tiefgarageneinfahrt in Sicht

Dass es bei der Zufahrt zur Tiefgarage am Medzentrum hakt, haben wir berichtet. Laut Projektleiterin Ina Hampel von der Gießener Firma IWG Ideenwelt Gesundheitsmarkt  sei der Bauherrin und dem Planer, bedingt durch den Baukörper, „von Anfang an bewusst“ gewesen, „dass bei der Tiefgargageneinfahrt kein Normalzustand wie bei einer öffentlichen Tiefgarage gegeben ist“.

Die jetzige Art der Ausführung sei so beantragt worden. Es handle sich ja auch nicht um eine öffentliche Tiefgarage, sondern im Untergeschoss des Medzentrums seien neben Technikräumen nur elf Stellplätze für PKW der Mieter geplant. Deshalb habe man diese Ausführungsvariante gewählt, auch um die Gebäudehöhe einhalten zu können, betont Hampel.

Ampellösung kommt

Wie berichtet, will die Bauherrin die Einfahrt schmaler gestalten und dann die Zufahrt über eine Ampel regeln. Eine entsprechende Planskizze liegt der Stadtverwaltung inzwischen zur Genehmigung vor, bestätigt Tiefbauamtsleiter Klaus Dezember auf Nachfrage der NRWZ.

Das reicht aber noch nicht, um das Einfahren zu ermöglichen. Deshalb, so Dezember, werde der Gehweg nach hinten geneigt. Das übliche Quergefälle von zwei bis drei Prozent Richtung Straße, damit der Regen von den Gebäuden weg abläuft, sei nicht machbar. Im Gegenteil, der Gehweg muss Richtung Tiefgaragenzufahrt abgesenkt werden. Die Folge: Das Regenwasser läuft statt auf die Straße Richtung Tiefgarage.

Vertrag Stadt-Bauherr fehlt noch

“Entwässerungstechnisch ist durch die Fachplaner bereits weit vor Baubeginn eine entsprechende Lösung konzipiert worden“, versichert Projektleiterin Hampel. Diese Lösung trage den örtlichen Bedingungen Rechnung.

Dezember verweist darauf, dass  die Stadt als Baulastenträger für Straße und Gehweg verantwortlich sei. Um Regressforderungen der Medzentrum auszuschließen, müsse noch in einer privatrechtlichen Vereinbarung zwischen Stadt und Bauherr festgelegt werden, dass der Bauherr dafür sorgen muss, dass das Regenwasser nicht in die Tiefgarage läuft. Und wenn bei einem Starkregen doch Wasser hineingelangt, dies nicht schuld der Stadt sei.

Eine entsprechende Vereinbarung arbeiteten die Fachleute im Rathaus gegenwärtig aus, und würden sie dann mit der Bauherrin abschließen, so Dezember.

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Quelle: NRWZ.de – veröffentlicht am 24. August 2018 von Martin Himmelheber (him). Erschienen unter https://www.nrwz.de/schramberg/210445/210445