Start Schram­berg Bedarfs­am­pel steht an der Obern­dor­fer Stra­ße

Bedarfsampel steht an der Oberndorfer Straße

Mehr Sicherhheit für Fuß­gän­ger / Stadt will auch Daten erfas­sen

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SCHRAMBERG – Seit Mitt­woch steht die seit eini­gen Mona­ten ange­kün­dig­te Bedarfs­am­pel an der Obern­dor­fer Stra­ße bei der Bus­hal­te­stel­le H.A.U. Seit Jahr­zehn­ten schon haben  Kom­mu­nal­po­li­ti­ker der ver­schie­de­nen Grup­pie­run­gen eine siche­re Que­rungs­mög­lich­keit   an der viel befah­re­nen Bun­des­stra­ße gefor­dert. Bis­lang war dies immer geschei­tert.

Nun will die Stadt mit Hil­fe der Ampel zu  einen für mehr Sicher­heit für die Fuß­gän­ger an die­ser Stel­le sor­gen. Zum ande­ren den tat­säch­li­chen Bedarf prü­fen. In der Ampel ist ein Zähl­werk ein­ge­baut“, so Kon­rad Gin­ter von der Abtei­lung Tief­bau auf Nach­fra­ge der NRWZ. Damit kön­nen wir sta­tis­tisch erfas­sen, wie oft die Ampel ange­for­dert wird.“

Zwi­schen dem Para­dies­platz und der Hans-Sachs-Kur­­ve besteht kei­ne Mög­lich­keit, die Obern­dor­fer Stra­ße sicher zu über­que­ren. Schon  in den 2000er Jah­ren for­der­te des­halb die Bunt­specht­frak­ti­on eine Que­rungs­hil­fe bei der H.A.U. Dies lehn­ten auch in den Fol­ge­jah­ren immer wie­der die Ver­kehrs­be­hör­den mit Hin­weis dar­auf ab, dass es sich um eine Bun­destra­ße hand­le. Auch rei­che der Platz für eine Ver­kehrs­in­sel nicht aus.

Nach wei­te­ren Anträ­gen unter ande­rem der CDU hat die Stadt im Okto­ber 2018 dem Rat meh­re­re Umbau­vor­schlä­ge vor­ge­legt, wie  im Bereich der Bus­hal­te­stel­le doch eine Ver­kehrs­in­sel plat­ziert wer­den könn­te.

Nun möch­te die Stadt mit Hil­fe der Ampel zunächst ver­läss­li­che Zah­len ermit­teln, ob tat­säch­lich der Bedarf vor­han­den ist. Seit wegen der Stick­stoff­pro­ble­ma­tik in der Obern­dor­fer Stra­ße zwi­schen Para­dies­platz und H.A.U. Tem­po 30 gilt, habe sich das Pro­blem  deut­lich gemil­dert. Fuß­gän­ger kön­nen inzwi­schen leich­ter als frü­her die Stra­ße über­que­ren.

Die Ampel soll zunächst ein Jahr blei­ben, so Gin­ter. Nach etwa einem vier­tel Jahr kön­ne man ers­te Daten aus­wer­ten. Die Kos­ten für die Bedarfs-Ampel bezif­fert Gin­ter auf etwa 5000 bis 8000 Euro. Hin­zu kämen noch die Kos­ten für den Umbau der Ver­kehrs­in­sel bei der Bus­hal­te­stel­le und den Strom­an­schluss.

 

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