40 Jahre Stadtmuseum Schramberg

Podiumsgespräch über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Schramberg. Mit der Eröffnung der neuen Dauer-Wechsel-Ausstellung „Made in Schramberg“ und einer Festwoche feiert das Stadtmuseum sein 40-jähriges Gründungsjubiläum. In einem Podiumsgespräch werden am Samstag, 21. September, um 11.30 Uhr im Foyer des Stadtmuseums Gedanken über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ausgetauscht. Dies kündigt Carsten Kohlmann in einer Pressemitteilung an.

Das Stadtmuseum im ehemaligen Schloss der Grafen von Bissingen und Nippenburg ist in den vergangenen 40 Jahren zu einem über die Große Kreisstadt Schramberg hinaus bekannten Kulturzentrum für Geschichte, Kunst und Tradition herangewachsen. Die Räume des spätklassizistischen Kulturdenkmals werden als „gute Stube“ bei repräsentativen Ereignissen sehr geschätzt. Dennoch stehen zum Teil schon sehr lange wichtige Fragen zu seiner Zukunft im Raum, für die das Bewusstsein in Stadtverwaltung, Kommunalpolitik und Bürgerschaft geschärft werden soll.

Zu diesen Fragen gehören beispielsweise: Welche Rolle kann das Schloss im „Stadtumbau 2030“ spielen? Wie können das neue Stadtmuseum und der neue Schulcampus zusammen geplant werden? Wie kann das Stadtmuseum mit neuen Inhalten und neuen Medien konzeptionell weiterentwickelt werden? Was muss räumlich und konservatorisch für die immer umfangreicher werdenden Sammlungen getan werden? Wie sehen die Zukunft der Kunstauswahlkommission und der Kunstsammlung aus? Welche neuen Vermittlungsangebote sind für unterschiedliche Zielgruppen zu entwickeln? In welcher Beziehung stehen die unterschiedlichen Museen in der Großen Kreisstadt Schramberg zueinander? Wie kann die Museumslandschaft noch besser vernetzt und vermarktet werden?

Zu diesen – und weiteren Themen – wird der ehemalige Oberbürgermeister und heutige Ehrenbürger Herbert O. Zinell sieben Gesprächsteilnehmer befragen: Lars Bornschein (1. Vorsitzender Podium Kunst Schramberg), Hans Haaser (2. Vorsitzender des Museums- und Geschichtsvereins Schramberg), Annette Hehr (wissenschaftliche Mitarbeiterin im Stadtmuseum Schramberg), Martin Himmelheber (ehrenamtlicher Stellvertreter des Oberbürgermeisters der Großen Kreisstadt Schramberg), Carsten Kohlmann (Leiter des Stadtarchivs und Stadtmuseums Schramberg), Gisela Lixfeld (Leiterin des Stadtmuseums Schramberg von 1980 bis 2017), Martina Meyr (Städtische Museen Rottweil und stellvertretende Präsidentin des Museumsverbandes Baden-Württemberg).

Info: Das Podiumsgespräch beginnt am Samstag, 21. September 2019, 11.30 Uhr im Foyer des Stadtmuseums Schramberg (Bahnhofstraße 1). Im Anschluss präsentieren sich ab 15 Uhr die Auszubildenden örtlicher Industriebetriebe, die sich an der neuen Dauer-Wechsel-Ausstellung „Made in Schramberg“ beteiligen.

 

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