Aktion Rote Hand (von links): Rosa-Maria Schneider, OB Thomas Herzog, Giulia Laufer.

Anläss­lich des Inter­na­tio­na­len Tages gegen den Ein­satz von Kin­der­sol­da­ten fand am Gym­na­si­um Schram­berg die Akti­on Rote Hand statt. Mit ihr demons­trier­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler laut Pres­se­mit­tei­lung gegen die Rekru­tie­rung von Min­der­jäh­ri­gen für mili­tä­ri­sche Diens­te, gegen die Bewaff­nung von Kin­dern sowie gegen Waf­fen­ex­por­te aus Deutsch­land.

Welt­weit sind etwa eine Vier­tel Mil­li­on Kin­der­sol­da­ten in Kri­sen­ge­bie­ten im Ein­satz. Sie kämp­fen für staat­li­che Arme­en oder Bür­ger­kriegs­par­tei­en, wer­den als Spio­ne ein­ge­setzt oder zu den unter­schied­lichs­ten Hilfs­diens­ten her­an­ge­zo­gen. Vie­le Kin­der­sol­da­ten wer­den zudem sexu­ell aus­ge­beu­tet. Unter den Fol­gen des­sen, was Kin­der­sol­da­ten erle­ben, lei­den vie­le von ihnen ihr Leben lang.

Um ein Zei­chen gegen den Miss­brauch von Mäd­chen und Jun­gen als Kin­der­sol­da­ten zu set­zen, orga­ni­sier­te die SMV die Betei­li­gung des Gym­na­si­ums an der Akti­on Rote Hand. Unter­stützt wird die Akti­on von einem Bünd­nis ver­schie­de­ner Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen wie terre des hom­mes und Unicef.

Fotos: pm

In der gro­ßen Pau­se am ver­gan­ge­nen Diens­tag sam­mel­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler rote Hand­ab­drü­cke zum Zei­chen des Pro­tests gegen den Ein­satz von Kin­der­sol­da­ten. Die gesam­mel­ten Hand­ab­drü­cke über­ga­ben die Schü­ler­spre­che­rin­nen Rosa-Maria Schnei­der und Giu­lia Lau­fer an Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog. Dabei baten die Schü­le­rin­nen den OB, sich dafür ein­zu­set­zen, dass Deutsch­land kei­ne Waf­fen mehr in Kon­flikt­ge­bie­te expor­tiert.

Unse­re Mit­schü­ler haben sich sehr für die Akti­on inter­es­siert“, berich­te­ten Rosa-Maria und Giu­lia nach der Akti­on. Bei­de zeig­ten sich begeis­tert davon, dass vie­le Schü­le­rin­nen und Schü­ler die gro­ße Pau­se genutzt hat­ten, sich über das Pro­blem der Kin­der­sol­da­ten zu infor­mie­ren und gleich­zei­tig aktiv zu wer­den. Die SMV wird mit einem eige­nen Stand am Tag der Offe­nen Tür ver­tre­ten sein. Am 23. Febru­ar infor­miert die SMV ab 11 Uhr über ihre Akti­vi­tä­ten.