Robert Bühler bei der Ausstellungseröffnung zu Flucht vor einem Jahr am „Tag der Menschenrechte“ im Schramberger Rathaus. Archiv-Foto: him

SCHRAMBERG  (him) – Die ai-Grup­pe in Schram­berg wird sich Anfang nächs­ten Jah­res auf­lö­sen. Das hat die Grup­pe jetzt in einem Brief an die Mit­glie­der offi­zi­ell bekannt gemacht.

 „Wie bereits vor einem Jahr schon ange­kün­digt, wer­de ich mei­ne Auf­ga­be als Spre­cher der Grup­pe been­den“, schreibt Robert Büh­ler. Es sei dem bis­he­ri­gen Vor­stand in den ver­gan­ge­nen Jah­ren nicht gelun­gen, neue akti­ve Mit­glie­der für die Men­schen­rechts­ar­beit zu gewin­nen. So sei­en die Auf­ga­ben bei weni­gen hän­gen geblie­ben: Anne-Marie Beau­ri­er-Storz führ­te die Kas­se und befass­te sich schwer­punkt­mä­ßig mit Men­schen­rech­te für Frau­en. Wal­ter Kienz­le arbei­te­te zum The­ma Flücht­lin­ge und Büh­ler selbst ver­trat als Spre­cher die Grup­pe nach außen und orga­ni­sier­te die Akti­vi­tä­ten der Grup­pe.

Nach 40 Jah­ren endet damit die Geschich­te der Schram­ber­ger ai-Grup­pe. Und damit auch der Ein­satz für die Men­schen­rech­te vor Ort. Zum Tag der Men­schen­rech­te bei­spiels­wei­se  zeig­te ai seit Jah­ren eine Aus­stel­lung im Rat­haus. „Dies war nur mög­lich, weil uns so vie­le Mit­glie­der über vie­le Jah­re hin­weg groß­zü­gig unter­stützt hat­ten“, schreibt Büh­ler und bit­tet, auch wei­ter­hin die wert­vol­le Arbeit von amnes­ty inter­na­tio­nal zu unter­stüt­zen.

Für den Beginn des nächs­ten Jah­res kün­digt er eine Ver­an­stal­tung, um gemein­sam Rück­blick zu neh­men. „Es soll­te aller­dings kei­ne ‚Trau­er­fei­er‘ wer­den, denn wir kön­nen durch­aus stolz dar­auf sein, was wir in den 40 Jah­ren in Schram­berg geleis­tet haben“ so Büh­ler in sei­nem Brief abschlie­ßend.