HEILIGENBRONN  (him) – Alle Jahre wieder zieht der Heili­gen­bron­ner Advents­markt hun­derte Besuch­er an. Am Dien­sta­gnach­mit­tag war in Heili­gen­bronn kaum noch ein Park­platz zu find­en.

Die Men­schen strömten aufs Klostergelände, um in den annäh­ernd 40 Hüt­ten wei­h­nachtliche Dinge aus den Schulen, Wohn­grup­pen, Werk­stät­ten und Kindergärten zu erwer­ben. Aber auch mit Glüh­wein und Pun­sch, Striebele und roten Würsten lock­ten die Grup­pen und die Alphorn­fre­unde Dreik­lang musizierten im Kloster­hof.  Auf der Bühne im Elis­a­betha-Glöck­ler-Saal und  draußen unter­hiel­ten ver­schiedene Grup­pen mit Pup­penthe­ater, Liedern und Gedicht­en. Ein Höhep­unkt wie in den ver­gan­genen Jahren war das Schat­ten­spiel der Wohn­grup­pen Maria Mag­dale­na und Fridolin. Dies­mal zu den „Heili­gen drei Köni­gen“.

Im Elis­a­betha-Glöck­ler-Saal kon­nten die Mark­tbe­such­er nicht nur in der Wärme ihre Speisen und Getränke genießen, son­dern fan­den auch die Jüng­sten unter den Besuch­ern ein Bas­tel- und Malange­bot. Hin­ter dem Büh­nen­vorhang zog das „Pup­penthe­ater aus der Sup­pen­gasse“ die kleinen wie großen Zuschauern zweimal in Bann mit der Geschichte von der aben­teuer­lichen Ret­tung der schö­nen Prinzessin durch den jun­gen Prinzen, der sie von der fer­nen Insel aus der Gewalt des Drachen befre­ite.

Wolf­gang Birk und Reg­u­la Birk-Schulz vom „Pup­penthe­ater aus der Sup­pen­gasse“ spiel­ten beim Advents­markt Heili­gen­bronn für kleine wie große Mark­tbe­such­er den Kampf des Prinzen gegen den Drachen vor.
Foto: Graf /Stiftung St. Franziskus

Die Kinder erfreuten sich auf dem Advents­markt aber auch an den Begeg­nun­gen mit Niko­laus und Ruprecht, am Esel­ge­hege, der Luft­bal­lonkun­st und am Ponyre­it­en.

 In der Kirche waren die Besuch­er vier­mal zu med­i­ta­tiv­en Impulsen an einem ruhi­gen Ort ein­ge­laden. Hier gab es ruhige und stim­mungsvolle Klänge und Lieder zu hören, vor­ge­tra­gen von Bewohner­in Clau­dia Scher­mer und Dekanatskirchen­musik­er Rudi Schäfer an der Orgel, von Kon­rad und Benedikt Gießi­bl mit Marim­baphon und Trompete sowie mit Key­board, Gitarre und Quer­flöte von den Schwest­ern Anna-Franziska Fehren­bach­er, Mag­dale­na Dil­ger und Dorothea Thoma­l­la. Dazu regten auch einige Texte zum Nach­denken und Innehal­ten in adventlich­er Erwartung an.

Niko­laus und Knecht Ruprecht zogen durch die Menge und beschenk­ten die Kinder.  Gegen 20 Uhr waren die Pun­schtöpfe langsam leer, die let­zten Grill­würste gebrutzelt und die Kür­bis­suppe aufgegessen und alle  kehrten beschwingt nach hause.