Noch warten die Tafeln darauf, befestigt zu werden. Die Helfergruppe vor dem Remsbachhof in Tennenbronn, ganz rechts Thomas Ernst, mit den Schildern (von links): Ingrid Rebmann und Andrea Müller von der Stadtverwaltung. Foto: him

TENNENBRONN  (him) –  Nach „etwas holp­ri­gem Start“, so Tou­ris­mus­fach­frau Ingrid Reb­mann, habe der Bau des Genie­ßer­pfads „Auer­hahn­weg“ bei Ten­nen­bronn doch noch bes­tens geklappt. Mit einem klei­nen Fest für die 20 Hel­fer bedank­te sich die Stadt am Mitt­woch im Gäs­te­treff beim Rems­bach­hof für deren Ein­satz.

Erst nach­dem im Sep­tem­ber ein Zuschuss­be­scheid bei der Stadt ein­ge­gan­gen war, konn­ten die Hel­fer mit dem Wege­bau begin­nen, so Reb­mann. Und trotz der knap­pen Zeit sei man „zu 99 Pro­zent fer­tig gewor­den”, freu­te sie sich. Ledig­lich die sechs gro­ßen Infor­ma­ti­ons­ta­feln müss­ten noch ange­bracht wer­den.

Eröffnung am 7. April

In Abspra­che mit den Natur­park Schwarz­wald Mitte/Nord soll bei einem Wan­der­tag am 7. April der neue Wan­der­weg offi­zi­ell eröff­net wer­den. Bis dahin wer­de der neue Weg  hof­fent­lich auch als Pre­mi­um-Wan­der­weg aner­kannt sein. Die­se Prä­mie­rung wie­der­um sei Vor­aus­set­zung dafür, dass der weg vom Tou­ris­mus­ver­band Schwarz­wald als Genie­ßer­pfad bewor­ben wird. „Der ‚Auer­hahn­weg‘ wäre dann der ers­te Pre­mi­um-Wan­der­weg im Kreis Rott­weil“, betont Reb­mann.

Ort­schafts­rat Tho­mas Ernst von der Hel­fer­grup­pe berich­te­te, dass  die Grup­pe allein für den Wege­bau etwa 300 Stun­den auf­ge­wandt habe. Dazu kämen noch ein­mal so vie­le Stun­den, die ins­be­son­de­re Mar­tin Grieß­ha­ber für die Pla­nung und die Text­ta­feln auf­ge­wandt habe. Grieß­ha­ber habe auch die Idee mit dem „Auer­hahn­weg“ gehabt, nach­dem bei der Ten­nen­bron­ner Zukunfts­werk­statt ein sol­ches Pro­jekt vor­ge­schla­gen wor­den war.  „Es war ein Wunsch der Gas­tro­no­men, dass es einen Wan­der­weg gibt, der im Dorf star­tet und den man den Urlau­bern emp­feh­len kann“, erin­nert Ernst an die Vor­ge­schich­te.

Alle Weg­wei­ser für den neu­en Genie­ßer­pfad „Auer­hahn­weg” sind bereits mon­tiert. Foto: him

Die Beschil­de­rung haben Rai­ner Böh­mann und Hans Klaus­mann vom Schwarz­wald­ver­ein über­nom­men und dabei dar­auf geach­tet, dass der Weg in bei­den Rich­tun­gen began­gen wer­den kann. Ernst dank­te auch den Spon­so­ren von der Metz­ge­rei Kunz, dem Frit­ze-Beck und Ede­ka-Haas, die dafür sorg­ten, dass die Hel­fer bei der Arbeit nicht hun­ger­ten.

Der Start­punkt ist auf der Rems­bach-Höhe beim Feri­en­dorf, man kann aber auch von der Tal­stra­ße aus ein­stei­gen. Unter­wegs fin­den die Wan­de­rer unter ande­rem sechs Info­ta­feln, die über den Auer­hahn und sei­ne Bedeu­tung für den Schwarz­wald  infor­mie­ren. Aber auch über Ten­nen­bronn und sei­ne Lage an der Gren­ze zwi­schen Baden und Würt­tem­berg erfah­ren die Wan­de­rer etwas. Gestal­tet hat die Tafeln die Male­rin Eve­li­na Iacu­bi­no.

Mit herr­li­chen Aus­bli­cken in den Schwarz­wald aber auch hin­über zur schwä­bi­schen Alb und zur Burg Hohen­zol­lern wird der neue Auer­hahn­weg auch für den Land­kreis ein tou­ris­ti­scher Anzie­hungs­punkt wer­den.

Mit  Glüh­wein, Kaf­fee und Kuchen sowie klei­nen Prä­sen­ten bedank­ten sich Andrea Mül­ler,  die das Pro­jekt für die Stadt maß­geb­lich betreut hat­te und Abtei­lungs­lei­te­rin Reb­mann bei den Hel­fern.