Bäckerei Finkbeiner verschwindet

Die Bäckerei Finkbeiner ist nicht mehr... Foto: him

SCHRAMBERG  (him) –  Ein Bösin­ger Abbruch­un­ter­neh­men ist der­zeit dabei, die ehe­ma­li­ge Bäcke­rei Fink­bei­ner am Ross­gum­pen abzu­bre­chen. Sei­te Ende 1989 war die Bäcke­rei geschlos­sen.

Das Gebäu­de befin­det sich im Sanie­rungs­ge­biet. Es befin­det sich auf einer Lis­te von städ­ti­schen Gebäu­den, die die Stadt wegen ihres maro­den Zustands der­zeit abrei­ßen lässt. Die Abbruch­kos­ten belau­fen sich laut Lis­te auf 17.000 Euro.

Die Bäcke­rei hat­te eine lan­ge Tra­di­ti­on: eine ers­te Bäcke­rei befand sich hier seit 1775. David Fink­bei­ner hat die Bäcke­rei 1913 über­nom­men und 1946 an sei­nen Sohn Fritz Fink­bei­ner abge­ge­ben. Nach des­sen Tod 1976 hat sei­ne Frau Char­lot­te das Geschäft zusam­men mit  Hel­mut Seitl wei­ter­ge­führt.

Seitl war Bäcker­meis­ter und aus Kün­zel­sau nach Schram­berg gekom­men, wie sich Rolf Mun­zin­ger erin­nert, der mit Seitl befreun­det war. Zum Jah­res­en­de 1989 schlos­sen Char­lot­te Fink­bei­ner und Hel­mut Seitl  die Bäcke­rei und gin­gen in Ren­te.