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Montag, 17. Februar 2020

Bärenweg bleibt ein Jahr dicht

Kran steht im Weg / Bauvorhaben dauert bis Mitte Mai 2019

Am Bärenweg auf dem Sulgen wird gebaut. Das ist prinzipiell ja erfreulich, für Anwohner der Bärensiedlung aber ein Ärgerniss, denn der Bärenweg ist gesperrt.  Auch Fußgänger kommen nicht durch.

Die Stadtverwaltung haben mehrere Klagen erreicht, und nach einer lösung gesucht, leider vergebens. Noch ein Jahr bleibt es bei der Sperrung, wie die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung erläutert:

Auf Grund des Bauvorhabens eines privaten Investors  sei es erforderlich, den Bärenweg im Stadtteil Sulgen bis etwa 10. Mai 2019 zu sperren. „Nach Unmutsbekundungen der Anlieger und Bewohner der Bärensiedlung wurde bei einem Ortstermin mit dem Investor und den beauftragten Fachleuten vom Bau nach Möglichkeiten gesucht, zumindest eine fußläufige, provisorische Verbindung zu schaffen“, so die Verwaltung. Dies scheitere allerdings an der Tatsache, dass mögliche Fußwege sich im sogenannten Schwenkbereich des Krans befinden und damit ein gefahrloses Begehen, selbst bei einer Überbauung des Fußwegs, nicht möglich sei. 

Weil der Baugrund nicht stabil genug sei, könne der Kran auch nicht näher an die Baugrube gerückt werden. Der Autoverkehr aus der Bärensiedlung in Richtung des Bärenplatzes könne über die Rechbergstraße abfließen, und die Fußgänger müssten aus Sicherheitsgründen einen Umweg von etwa 140 Metern über die Rechbergstraße/Heiligenbronnerstraße in Kauf nehmen. „Der Investor und die Stadtverwaltung danken den Bewohnerinnen und Bewohner der Bärensiedlung für deren Verständnis“, heißt es abschließend.   

Zu eng für einen Fußgängerdurchlass

 

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