Kein Durchkommen: Baustelle am Bärenweg auf dem Sulgen. Fotos: Bernd Richter

Am Bären­weg auf dem Sul­gen wird gebaut. Das ist prin­zi­pi­ell ja erfreu­lich, für Anwoh­ner der Bären­sied­lung aber ein Ärger­niss, denn der Bären­weg ist gesperrt.  Auch Fuß­gän­ger kom­men nicht durch.

Die Stadt­ver­wal­tung haben meh­re­re Kla­gen erreicht, und nach einer lösung gesucht, lei­der ver­ge­bens. Noch ein Jahr bleibt es bei der Sper­rung, wie die Stadt­ver­wal­tung in einer Pres­se­mit­tei­lung erläu­tert:

Auf Grund des Bau­vor­ha­bens eines pri­va­ten Inves­tors  sei es erfor­der­lich, den Bären­weg im Stadt­teil Sul­gen bis etwa 10. Mai 2019 zu sper­ren. „Nach Unmuts­be­kun­dun­gen der Anlie­ger und Bewoh­ner der Bären­sied­lung wur­de bei einem Orts­ter­min mit dem Inves­tor und den beauf­trag­ten Fach­leu­ten vom Bau nach Mög­lich­kei­ten gesucht, zumin­dest eine fuß­läu­fi­ge, pro­vi­so­ri­sche Ver­bin­dung zu schaf­fen”, so die Ver­wal­tung. Dies schei­te­re aller­dings an der Tat­sa­che, dass mög­li­che Fuß­we­ge sich im soge­nann­ten Schwenk­be­reich des Krans befin­den und damit ein gefahr­lo­ses Bege­hen, selbst bei einer Über­bau­ung des Fuß­wegs, nicht mög­lich sei. 

Weil der Bau­grund nicht sta­bil genug sei, kön­ne der Kran auch nicht näher an die Bau­gru­be gerückt wer­den. Der Auto­ver­kehr aus der Bären­sied­lung in Rich­tung des Bären­plat­zes kön­ne über die Rech­berg­stra­ße abflie­ßen, und die Fuß­gän­ger müss­ten aus Sicher­heits­grün­den einen Umweg von etwa 140 Metern über die Rechbergstraße/Heiligenbronnerstraße in Kauf neh­men. „Der Inves­tor und die Stadt­ver­wal­tung dan­ken den Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner der Bären­sied­lung für deren Ver­ständ­nis”, heißt es abschlie­ßend.   

Zu eng für einen Fuß­gän­ger­durch­lass