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(Meinung). Die Läden haben wieder geöffnet. Wir haben das vor gut 14 Tagen mit Freude vermeldet. Da war Erleichterung zu spüren, Aufschwung....

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Montag, 25. Mai 2020
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    Banküberfall auf dem Sulgen: Täter entschuldigt sich

    Schmerzensgeld versprochen / Drogen- und Spielsucht führte zur Tat

    ROTTWEIL/SCHRAMBERG (mm) – "Es tut mir sehr leid, ich möchte mich entschuldigen!": Der mutmaßliche Bankräuber vom Sulgen zeigte sich zum Auftakt der Verhandlung am Freitag reuig. Der 24-Jährige hatte am Abend vom 22. Dezember letzten Jahres mit einer Plastikpistole, die allerdings, so die Staatsanwaltschaft in ihrer Anklage, täuschend echt aussah, einen Angestellten bedroht und Geld von ihm verlangt.

    Er habe keinen Zugriff ohne Kollegen, habe der Mitarbeiter erwidert, und dem Räuber das an der Theke vorhandene Münzgeld angeboten. Was dem offenbar aber nicht reichte, und so habe er ihm dann einen Stapel Zehn- und Zwanzig-Euro-Scheine und eine Geldtasche mit Dollars, Pfund und Franken in die dargebotene Plastiktüte gesteckt. Insgesamt etwa 7500 Euro habe der Angeklagte so erbeutet.

    Die Polizei kam ihm bald auf die Schliche, denn die Überwachungskameras hatten alles gefilmt. Und der Angeklagte hatte, das gab er zu, zuerst Angst gehabt, seine Tat auszuführen. Er sei daher beim ersten Betreten der Bank an den Automaten im Vorraum gegangen, um Geld abzuheben. Geld, das er nicht bekam, denn sein Konto war leer. Das war auch der Grund, dass der bis dahin umbescholtene Maschinenanlagenführer zum Bankräuber wurde.

    Drogensüchtig

    Er war abhängig von Koks, Marihuana, Aphetaminen und zudem noch spielsüchtig. Seine Sucht habe sich immer weiter gesteigert, am Ende habe er etwa ein Gramm Koks am Tag geschnupft und mehrere Joints geraucht, außerdem sei er fast täglich in den Spielsalon gegangen.

    Sein Einkommen reichte schon länger nicht mehr, um seine Sucht zu finanzieren: Zwei Kredite, die er übers Internet bekommen hatte, aufgebraucht. Das Sparbuch seiner Freundin hatte er auch leergeräumt. Als die Banken Druck machten und er die Darlehen nicht mehr bedienen konnte, beschloss er dann, die Bank auf dem Sulgen zu überfallen.

    Er habe in der Zeitung von einem früheren Überfall dort gelesen, und so sei er auf die Idee gekommen. Dass seine Reue echt ist, zeigt die Tatsache, dass er von seinem Vater 6000 Euro geliehen hat, um Schadensersatz und Schmerzensgeld zu zahlen. Und auch seine Perspektive sieht nicht schlecht aus. Immerhin hat er seiner langjährigen Freundin aus dem Gefängnis heraus per Brief einen Heiratsantrag gemacht.

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    Er wolle sein Leben in den Griff bekommen, etwas Geld auf die Seite bringen und dann heiraten. Er sei sehr glücklich, dass seine Freundin den Antrag angenommen habe. Seine Familie stehe hinter ihm, besuche ihn regelmäßig, und auch die Freundin komme immer wieder zu Besuch.

    Als Kleinkind nach Deutschland gekommen

    Sein Lebenslauf sieht im Grunde nicht schlecht aus: In Syrien geboren, kam er als Kleinkind mit der Familie nach Deutschland, der Vater hatte politische Probleme, erzählte er. Ein guter Hauptschulabschluss, danach besuchte er eine zweijährige kaufmännische Schule. Fand dann allerdings keinen Ausbildungplatz, weshalb er bei einer Zeitarbeitsfirma anfing und deutschlandweit Photovoltaikanlagen montierte. Dann die Ausbildung zum Maschinenanlagenführer, später kam er in einen großen Sulgener Betrieb, der ihn übernahm und ihm Aufstiegsmöglichkeiten bot.

    Die Opfer leiden bis heute

    Welche Folgen seine Tat für die Bankangestellten hat, wurde bei der Zeugenvernehmung deutlich. Der bedrohte Bankangestellte hat das Geschehen offenbar relativ gut verkraftet, eine Mitarbeiterin, die es miterleben musste, könne heute nicht mehr alleine an der Servicetheke arbeiten, erzählte ihr Chef.

    Dieser leidet selbst nach wie vor unter der Tat, er schaue sich mehrfach um, wenn er abends als letzter die Bank verlasse. Und jedesmal, wenn er im Büro sitze und es im Schalterraum laut werde, schieße ihm der Gedanke an einen weiteren Banküberfall durch den Kopf. Immerhin wurde die kleine Bank auf dem Sulgen schon einmal Opfer eines Banküberfalls. Und das mache schon Angst, "wer weiß, ob da nicht mal einer schießt!", so der Filialleiter.

    Am 27. Juli wird der  Prozess fortgesetzt.

     

     

     

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