Start Schram­berg Besuch im Vati­kan und bei Pfar­rer Micha­el Jonas

Besuch im Vatikan und bei Pfarrer Michael Jonas

Rom­rei­se mit der Bibel­er­leb­nis­welt / 30-köp­fi­ge Rei­se­grup­pe besucht die ewi­ge Stadt

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Schramberg/Rom. Genau 1033 Kilo­me­ter sind es vom Bus­bahn­hof in Schram­berg bis zum Pil­ger­haus Ancel­le di Chris­to Re in Rom. Die ewi­ge Stadt Rom war das Ziel einer 30-köp­­fi­gen Rei­se­grup­pe der Bibel­er­leb­nis­welt Schram­berg, die vom 3. bis 9. Okto­ber unter­wegs war.

Früh auf­ste­hen, hieß es für die Teil­neh­mer am Abrei­se­tag. Schließ­lich woll­te man auch von der Zwi­schen­sta­ti­on, der Stadt Cre­mo­na noch etwas haben. Rund 800 Meter vom dor­ti­gen Dom ent­fernt, hat­te sich die Grup­pe unter der Lei­tung von Die­ter Van­se­low für eine Nacht ein­quar­tiert. Bekannt ist die Stadt für den Gei­gen­bau, ist sie doch die Hei­mat­stadt der berühm­ten Stra­­di­va­­ri-Gei­gen. Sehr beein­druckt zeig­ten sich die Rei­se­teil­neh­mer vom Dom, in dem eini­ge einen Got­tes­dienst mit­er­leb­ten.

Am nächs­ten Mor­gen mach­te sich die öku­me­ni­sche Grup­pe auf den zwei­ten Teil des Wegs. Kaum im Pil­ger­haus in Rom ange­kom­men, mach­ten sich die ers­ten auch schon auf den Weg in die Innen­stadt. Schließ­lich waren der Vati­kan und die Innen­stadt je nach eige­ner Geschwin­dig­keit in rund 35 Minu­ten zu Fuß zu errei­chen. Wer die öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­tel wähl­te, war natür­lich noch schnel­ler dort. Kurz vor dem Abend­essen bot Dia­kon Die­ter Van­se­low einen geist­li­chen Impuls zum The­ma Apos­tel Petrus und Pau­lus an, was die meis­ten Teil­neh­mer auch an den Aben­den, an denen die Grup­pe in Rom war, ger­ne nutz­ten.

Eine ers­te geführ­te Stadt­be­sich­ti­gung unter der Lei­tung von Gio­van­ni Cas­til­let­ti folg­te am drit­ten Tag der Rei­se. Nach dem alle Teil­neh­mer ihren Knopf im Ohr hat­ten, ging es zu zahl­rei­chen his­to­ri­schen Orten, wie etwa dem Zir­kus Maxi­mus und dem Kolos­se­um. Die anschlie­ßen­de freie Zeit nutz­te ein grö­ße­rer Teil der Rei­sen­den, um die Drei-Mil­­lio­­nen-Stadt Rom sel­ber zu erkun­den. So etwa die Piaz­za Navo­na, das Pan­the­on oder den Tre­vi-Brun­­­nen und die spa­ni­sche Trep­pe, auf wel­cher neu­er­dings die Tou­ris­ten nicht mehr Platz neh­men dür­fen. Ein­zel­ne schau­ten auch am Sitz des Staats­prä­si­den­ten vor­bei und war­fen einen Blick auf wich­ti­ge Regie­rungs­ge­bäu­de.

Einen Bach-na-Fah­­rer gibt es nun auch in Rom. Micha­el Jonas nahm das Bild des Schram­ber­ger Künst­lers Pflumm ger­ne ent­ge­gen. In der Rei­se­grup­pe wur­de spe­ku­liert, wann die ers­ten Zuber auf dem Tiber zu sehen sein wer­den. Foto: wit

Der vier­te Tag war für vie­le dann der eigent­li­che Höhe­punkt: Die Begeg­nung mit dem ehe­ma­li­gen Pfar­rer der evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­de in Schram­berg, Dr. Micha­el Jonas. Er ist heu­te evan­ge-lischer Pfar­rer in Rom einer 500 Mit­glie­der zäh­len­den Gemein­de. Gleich­zei­tig ver­tritt er die evan­ge­li­sche Kir­che Deutsch­lands beim Vati­kan. So gab es für ihn auch bereits per­sön­li­che Begeg­nun­gen mit dem Papst. Sei­ne Schram­ber­ger hat­te er aber den­noch nicht ver­ges­sen. Vie­le kennt er per­sön­lich und begrüß­te sie dann auch am Ein­gang der evan­ge­li­schen Kir­che in Rom mit Namen. Dem von ihm gehal­te­nen Ern­te­dank­got­tes­dienst, indem pas­send zum The­ma das Lied: „Brich mit den Hung­ri­gen dein Brot, sprich mit den Sprach­lo­sen ein Wort, sing mit den trau­ri­gen ein Lied, teil mit den Ein­sa­men dein Haus, gesun­gen wur­de. Danach bega­ben sich die Gäs­te aus dem Schwarz­wald, Gemein­de­mit­glie­der mit dem Pro­jekt­chor ins Gemein­de­haus zum Mit­tag­essen ver­schie­de­ner Sup­pen, Obst und Kuchen ins Gemein­de­haus. Dort über­reich­ten Die­ter Van­se­low und eine Rei­se­teil­neh­me­rin im Namen der Grup­pe einen Geschenk­korb sowie ein vom Schram­ber­ger Künst­ler Pflumm gemal­tes Bild eines Bach-na-Fah­­rers; war doch Pfar­rer Micha­el Jonas in sei­ner Schram­ber­ger Zeit ein­mal sel­ber als akti­ver Teil­neh­mer der Bach-na-Fahrt den Kir­chen­bach hin­ab-gefah­­ren.

Am Mon­tag stand dann der Vati­kan mit dem Peters­dom auf dem Besuchs­pro­gramm. Geführt vom glei­chen Gui­de, näm­lich Gio­van­ni Cas­til­let­ti, der die Grup­pe auch bereits bei der Stadt­be­sich­ti­gung geführt hat­te, gab es eine Viel­zahl an Infor­ma­tio­nen zur Geschich­te und der heu­ti­gen Situa­ti­on. Anschlie­ßend ging es auf eige­ne Faust wei­ter. Eini­ge besich­tig­ten die Grab­stät­ten der Päps­te unter dem Dom, ande­re mach­ten sich auf den Weg zur Dom­kup­pel und genos­sen die Aus­sicht über die ewi­ge Stadt. Aus­ge­stat­tet mit Stadt­kar­ten (zumeist aus Papier, aber manch­mal auch elek­tro­nisch auf dem Han­dy) ging es auf Ent­de­ckungs­tour durch die Stadt. Wem die Füße weh taten oder wer auch nicht ganz so sicher in Sachen Ori­en­tie­rung war, nahm sich schließ­lich ein Taxi für die Rück­kehr zum Pil­ger­haus. Am Abend mach­te sich ein Teil der Grup­pe noch­mals auf den Weg in die Stadt, um Rom bei Nacht zu erle­ben.

Der Vor­letz­te Tag der Rei­se führ­te die Grup­pe in die Tos­ka­na. Dort hat­te Die­ter Van­se­low gemein­sam mit der Fir­ma Petrol­li Rei­sen aus Nie­­de­re­­schach-Fisch­bach ein gutes Drei-Ster­­ne-Hotel aus­ge­wählt, das in For­te dei Mar­mi in Mit­­­tel­­meer-Stran­d­­nä­he liegt. Kaum waren die Kof­fer in den Zim­mern abge­stellt, ging es auch schon Rich­tung Strand. Ein­zel­ne muti­ge nut­zen die war­men Tem­pe­ra­tu­ren, um im Mit­tel­meer zu baden.

Auf der zwei­ten Etap­pe des Rück­wegs über Genua, Mai­land, Como, San Ber­­na­­di­­no-Tun­­­nel, pass­te sich das Wet­ter zuse­hends an die Wet­ter­si­tua­ti­on in Schram­berg an. Trotz der schö­nen Tage in Ita­li­en freu­ten sich die Teil­neh­mer dann auch wie­der auf ihr Zuhau­se. Die nächs­te Rei­se führt übri­gens vom 11. bis 16. Okto­ber 2020 an den Mol­­ve­­no-See in Ita­li­en. In Pla­nung ist auch eine Drei­ta­ges­fahrt zum Haus der Reli­gio­nen in Bern.

Infor­ma­tio­nen zur Bibel­er­leb­nis­welt und deren Ange­bo­te gibt es im Inter­net unter: www.bibelerlebniswelt.de

 

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