Der Vorsitzende des Stadtverbands Soziales, Mirko Witkowski (von links), verabschiedete Vorstandsmitglied Hubert Haas. Unser Foto zeigt die beiden zusammen mit Beisitzerin Elisabeth Spöttle und dem stellvertretenden Vorsitzenden Reiner Lehmann. Foto: Leib

Schram­berg – Auf zwei Posi­tio­nen ver­än­dert hat sich der Vor­stand des Stadt­ver­bands Sozia­les Schram­berg. Neu­er Kas­sie­rer ist Clau­dio Fuchs, Elke Ringl-Klank über­nimmt das Amt der Schrift­füh­re­rin und Mir­ko Wit­kow­ski bleibt Vor­sit­zen­der.

Ganz oben auf der Tages­ord­nung stand die Arbeit und das Ange­bot des JUKS3. Lei­ter Mar­cel Drey­er unter­strich, dass dies deut­lich mehr sei, als Feri­en­an­ge­bo­te. Die hoch­ge­stell­te Drei steht für die drei Säu­len. Neben der Jugend­ar­beit bil­den die Säu­len Bür­ger­schaft­li­ches Enga­ge­ment und Inte­gra­ti­on sowie gesell­schaft­li­che Teil­ha­be die Schwer­punk­te der JUK­S³-Tätig­keit. Und noch ein Punkt war für die Ver­eins­ver­tre­ter des Stadt­ver­bands Sozia­les, der die Trä­ger der kirch­li­chen und frei­en Sozi­al­ar­beit in Schram­berg zusam­men­fasst, wich­tig: Das JUKS3 hat ein umfang­rei­ches Mate­ri­al­la­ger, bei dem alles Mög­li­che von der Kaf­fee­ma­schi­ne bis zum Zelt aus­ge­lie­hen wer­den kann.

Bei den anschlie­ßen­den Wah­len war nur ein Teil des Vor­stands zu wäh­len, da jedes Jahr die Hälf­te der zu beset­zen­den Ämter zur Wahl ansteht. So wur­de Mir­ko Wit­kow­ski für zwei wei­te­re Jah­re im Amt bestä­tigt. Clau­dio Fuchs (Evan­ge­li­sche Kir­chen­ge­mein­de) über­nimmt das Amt des Kas­siers von Johann Weing (VdK) und Elke Ringl-Klank (AWO) über­nimmt das Amt der Schrift­füh­re­rin von Wal­traud Schön­herr (Evan­ge­li­sche Kir­chen­ge­mein­de), die mit ihrem Ein­tritt in den Ruhe­stand auch aus dem Vor­stand des Stadt­ver­bands Sozia­les aus­ge­schie­den ist. Das Amt des Medi­en­re­fe­ren­ten, das bis­her eben­falls Wal­traud Schön­herr inne­hat­te, über­nimmt zusätz­lich der stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de Rei­ner Leh­mann (Katho­li­sche Kir­chen­ge­mein­de St. Maria – Hl. Geist).

Die bei­den Kas­sen­prü­fer Engel­berd Leib und Bernd Rich­ter attes­tier­ten eine ein­wand­freie Kas­se. Zuvor hat­te Vor­sit­zen­der Mir­ko Wit­kow­ski in sei­nem Bericht über die Arbeit des Stadt­ver­bands infor­miert. So wür­dig­te er die sehr gute Zusam­men­ar­beit mit den bei­den ande­ren Stadt­ver­bän­den für Sport und Kul­tur. Gemein­sam sei es mit Unter­stüt­zung des Gemein­de­rats gelun­gen, die Rück­nah­me der Kür­zung der Ver­eins­zu­schüs­se zu errei­chen. Und eben­falls gemein­sam habe man das The­ma Ombuds­mann (in der Rea­li­tät sind es zwei Ombuds­frau­en in der BTI) erfolg­reich gestal­tet. Die Ombuds­frau­en schau­en sich die für Auf­ga­ben in der Jugend­ar­beit not­wen­di­gen erwei­ter­ten Füh­rungs­zeug­nis­se an und bestä­ti­gen, dass für eine Tätig­keit als Jugend­lei­ter oder Jugend­trai­ner / Jugend­di­ri­gent nichts im Wege steht. Eben­falls mit den bei­den ande­ren Stadt­ver­bän­den hat­te es Vor­stän­de­stamm­ti­sche zu den The­men „Haf­tungs­fra­gen für Ver­eins­vor­stän­de und Ver­ei­ne bei Ver­an­stal­tun­gen“ sowie zur Euro­päi­schen Daten­schutz­grund­ver­ord­nung gege­ben. Bei letz­te­rer Ver­an­stal­tung, bei der Her­bert Zinell als Refe­rent gewon­nen wur­de, war der Ver­eins­ring Sul­gen als wei­te­rer Part­ner mit dabei.

In sei­nem Bericht warb Wit­kow­ski noch­mals für die Kulturfreu(n)de Schram­berg und erin­ner­te dar­an, dass auch der Stadt­ver­band Sozia­les die Bewer­bung um die Lan­des­gar­ten­schau aktiv unter­stützt hat. Ein Dank ging an die Geschäfts­füh­rung der Fir­ma Mau­rer, die für die Schram­ber­ger Ver­ei­ne eine mobi­le Hand­wasch­sta­ti­on zur Ver­fü­gung gestellt hat.
Ver­ab­schie­det wur­de das Grün­dungs­mit­glied Hubert Haas, des­sen Arbeit Vor­sit­zen­der Mir­ko Wit­kow­ski wür­dig­te. Eben­falls ver­ab­schie­det wur­den Rena­te Hil­ser, Wal­traud Schön­herr und Johann Weing. Da alle drei ver­hin­dert waren, wird ihnen das jewei­li­ge Geschenk nach­ge­reicht.

Zumin­dest für die ers­te Vor­stands­sit­zung nach der Haupt­ver­samm­lung wird Hubert Haas dem Stadt­ver­band Sozia­les noch erhal­ten blei­ben. Er hat­te in der Ver­samm­lung vor­ge­schla­gen, für älte­re Men­schen in der Tal­stadt und auf dem Sul­gen – ins­be­son­de­re mit Blick auf die kom­men­den Win­ter­mo­na­te – gegen­sei­ti­ge Besu­che zu ver­mit­teln. Die­se Idee wur­de begrüßt. Nun wird der Stadt­ver­band Sozia­les dies in sei­ner nächs­ten Vor­stands­sit­zung bespre­chen und hier­zu auch gleich Ver­tre­ter mög­li­cher Part­ner­or­ga­ni­sa­tio­nen ein­la­den.