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Donnerstag, 12. Dezember 2019
Start Schram­berg „Bezahl­ba­ren Wohn­raum schaf­fen“

„Bezahlbaren Wohnraum schaffen“

Frak­ti­ons­ge­mein­schaft SPD/Buntspecht sieht Stadt in der Pflicht / Schram­ber­ger Woh­nungs­bau soll gestärkt wer­den


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Schram­berg. Einen Antrag zur Schaf­fung von bezahl­ba­rem Wohn­raum hat Stadt­rat Mir­ko Wit­kow­ski für die Frak­ti­ons­ge­mein­schaft SPD/Buntspecht in den Gemein­de­rat der Stadt Schram­berg ein­ge­bracht. Hier der Antrag im Wort­laut:

”Auch in Schram­berg ist bezahl­ba­rer Wohn­raum knapp. Die­se Situa­ti­on muss drin­gend ent­schärft wer­den. Auch die Stadt Schram­berg muss hier­zu ihren Anteil leis­ten. Aus die­sem Grund stellt die Frak­ti­ons­ge­mein­schaft SPD/Buntspecht fol­gen­den Antrag: Die Stadt­ver­wal­tung legt dem Gemein­de­rat ein Kon­zept vor, durch des­sen Umset­zung die Schram­ber­ger Woh­nungs­bau (SWB) wie­der in die Lage ver­setzt wird, bezahl­ba­ren Wohn­raum zu schaf­fen.

Soll­te sich bei der Erar­bei­tung des Kon­zepts her­aus­stel­len, dass die­ses Ziel bei der SWB nicht zu errei­chen ist, legt die Ver­wal­tung dem Gemein­de­rat ein Kon­zept für eine genos­sen­schaft­li­che Lösung oder einen städ­ti­schen Eigen­be­trieb vor, der künf­tig bezahl­ba­ren Wohn­raum schafft.

Zum Hin­ter­grund:

In Schram­berg haben wir zwar im Ver­gleich zu Bal­lungs­räu­men einen Woh­nungs­markt, der auch immer wie­der bezahl­ba­ren Wohn­raum bie­tet. Den­noch zeigt sich auch in Schram­berg zuneh­mend, dass Men­schen kei­ne pas­sen­den Woh­nun­gen fin­den. Oft­mals passt das Ange­bot, sofern es eines gibt, nicht zu den finan­zi­el­len Mög­lich­kei­ten der Woh­nungs­su­chen­den. Dabei sind es in aller Regel aber nicht über­zo­ge­ne Vor­stel­lun­gen der Woh­nungs­su­chen­den, son­dern die finan­zi­el­len Mög­lich­kei­ten im Ver­gleich zu den gefor­der­ten Mie­ten.

Hier muss die Stadt Schram­berg anset­zen und ihrer Ver­ant­wor­tung für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger gerecht wer­den. Es muss drin­gend Wohn­raum für unter­schied­li­che Bedar­fe und finan­zi­el­le Mög­lich­kei­ten geschaf­fen wer­den. Hier muss die Stadt zeit­nah sel­ber tätig wer­den. Dies ent­we­der durch eine ent­spre­chen­de Stär­kung der SWB, damit die­se wie­der in die Lage ver­setzt wird, Wohn­raum zu schaf­fen. Oder, soll­te dies nicht mög­lich sein, über eine genos­sen­schaft­li­che Lösung oder die Grün­dung eines städ­ti­schen Eigen­be­triebs.”

 

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