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Donnerstag, 2. April 2020
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    Birkenhof: Weniger Obstbäume auch ökologisch besser

    Bebauungsplanentwurf im Rat

    SCHRAMBERG  (him) –  Ohne größere Debatte hat der Gemeinderat  den Bebauungsplanentwurf für den Bereich Birkenhof auf dem Sulgen gebilligt. Lediglich Bernd Richter (ÖDP) lehnte die Beschlussvorschläge der Verwaltung in Teilen ab oder enthielt sich der Stimme.

    Die Fraktion SPD-Buntspecht erklärte, man sei zwar weiter grundsätzlich gegen die Bebauung. Der Rat habe anders entschieden. Nun gehe es um Plandetails und da mache „Fundamentalopposition keinen Sinn“.

    Das gesamte Projekt war in der Vergangenheit umstritten, weil das Gebiet eigentlich offen gehalten werden sollte. Insbesondere Richter und die ÖDP, aber auch die SPD-Buntspechtfraktion hatten sich dagegen gewandt, dem Wunsch nachzugeben, ein Gartengrundstück zu bebauen.

    Die Ratsmehrheit hatte dennoch einen Bebauungsplanentwurf Birkenhof auf den Weg gebracht. Stadtplaner Ken Liebrich vom Fachbereich 2 stellte die eingegangenen Einwände von Behörden und Bürgern vor. Dabei ging es auch um eine kleine Gebietserweiterung.

    Umstrittene Obstbäume

    Insbesondere aber war die von den Planern vorgesehene Streuobstwiese im Bereich zwischen Hotel Drei König und der Marienkapelle umstritten. Im Bebauungsplan ist diese Wiese als Ökoausgleichsfläche vorgesehen. Gegen die große Zahl von Obstbäumen hatten nicht nur Anlieger wie der Hotelier vom „Drei König“, sondern auch die Untere Naturschutzbehörde Einwände.

    Die Naturschützer kritisieren, zu viele Obstbäume würden die Entwicklung einer Magerwiese beim Birkenhof behindern. Der Besitzer des „Drei König“ sieht sich durch die Obstbäume benachteiligt, weil die Bäume die Sicht vom Hotel ins Tal und umgekehrt behinderten. Das habe für seinen Betrieb wirtschaftliche Nachteile. Die Planer haben ein Einsehen: Sie reduzieren die Zahl der Bäume jetzt deutlich.

     

     

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