Das Orkantief  "Burglind" hat in Schramberg Straßen und Gärten ordentlich durchgepustet, allerdings den wenigsten zur Freude. Umgestürzte Bäume, herabgefallene Äste und gekappte Stromleitungen machten den Menschen in und um Schramberg zu schaffen. Das Wichtigste: niemand wurde verletzt.

Die Geschäftsleute in der Fußgängerzone konnten Däumchen drehen. Sie hatten ihre Warenständer wohlweislich im Laden gelassen, Kunden ließen sich bei Sturm und Regen eh nicht blicken. Mächtig zu tun dagegen hatten Feuerwehrleute und Bauhofmitarbeiter. Begonnen hatte es gegen 8 Uhr im Park der Zeiten. Der Sturm hatte einen großen Teil des  mächtigen Mammutbaums unterhalb der Villa Junghans abgebrochen. Dieser Teil war auf den Wintergarten und das Dach eines Hauses am Bauernhofweg gestürzt und hatte großen Schaden angerichtet. (Wir haben berichtet.)

Die Stadt hat daraufhin aus Sicherheitsgründen die Durchfahrt und die Fußwege im Park der Zeiten komplett gesperrt.

Zwischen Hardt und Schramberg-Tal blockierten umgestürzte Fichten bei der Steinreute die Strecke. Die alte Steige musste die Stadt ebenfalls bis zum Nachmittag sperren. Auch hier hatten umgestürzte Bäume die Durchfahrt unmöglich gemacht. Erst als der Sturm nachließ, konnte er Bauhof die Bäume beiseite räumen.

Foto: privat

Auf dem Sulgen am Birkenhofweg ist ein Baum auf eine Garage gestürzt, an der Steige wurde ein Kamin beschädigt. An der Landstraße zwischen Heiligenbronn und Waldmössingen hat "Burglinde" gar ein Wegkreuz abgebrochen. In Aichhalden fiel am Morgen der Strom aus, nachdem  umgestürzte Bäume eine Stromleitung gekappt hatten. Gut 20 Mal rückten die Feuerwehrleute in Schramberg zu Hilfseinsätzen aus.

Wie hoch die Schäden sind, die Burglind angerichtet hat, ist derzeit noch nicht abzuschätzen.

 

 

 

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