Der Wunsch der Fir­ma Con­tai­ner Matt, sich im InKom Süd­west bei Zim­mern ob Rott­weil anzu­sie­deln, ist geschei­tert. Das hat auf Nach­fra­ge der NRWZ der Inkom-Geschäfts­füh­rer Hei­ko Gute­kunst bestä­tigt.

Schon in sei­ner Sit­zung am 20. Dezem­ber sei die Ver­bands­ver­samm­lung zu dem Schluss gekom­men, der Con­tai­ner­dienst pas­se nicht ins Inkom.

In Schram­berg hat das Unter­neh­men das Gelän­de am Stadt­ein­gang nun weit­ge­hend geräumt. Mit­te Janu­ar ließ die Fir­ma die LKW-Waa­ge aus­bau­en, inzwi­schen sind auch die ver­ros­te­ten Zäu­ne ent­fernt.

Dem Abzug der Fir­ma ging ein jah­re­lan­ger Streit vor­aus. Weil sich die Fir­men­in­ha­ber nicht an Auf­la­gen zur Gestal­tung des Gelän­des gehal­ten hat­ten, hat­te die Stadt Schram­berg den Pacht­ver­trag vor mehr als vier Jah­ren gekün­digt. Das Unter­neh­men hat­te sämt­li­che ver­ein­bar­ten Ter­mi­ne miss­ach­tet, auch einen gericht­li­chen Ver­gleich nicht ein­ge­hal­ten. Selbst der aller­letz­te Ter­min 31. Dezem­ber 2018 ver­strich und der Platz am Stadt­ein­gang war nicht geräumt.

Begrünt statt verschrottet

Die Stadt will nun den „seit Jahr und Tag“ fest­ste­hen­den Plan umset­zen und zur Ver­schö­ne­rung des Stadt­ein­gangs von Schiltach her das Gelän­de begrü­nen, so Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog. Auch sol­len eini­ge Gehöl­ze ent­lang der Bun­des­stra­ße gefällt wer­den. Für die Bau­ar­bei­ten der Tal­stadt­um­fah­rung wer­de das Gelän­de als Vor­hal­te­flä­che gebraucht, des­halb sei eine wei­te­re Nut­zung nicht geplant.