Corona-Notbetreuung in Schramberg: Deutlich mehr Kinder in Kitas und Schulen ab Montag

Bei ihrer Pressekonferenz am Freitagnachmittag hat Schrambergs Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr angekündigt, dass die Notbetreuung von Kindergartenkindern und Schülerinnen und Schülern bis Klasse 7 ausgedehnt wird. Demnach werden an den Schramberger Schulen ab Montag 26 Kinder diese Notbetreuung besuchen können, das sind 19 mehr als bisher.

Neben den bisher anspruchsberechtigten Eltern können ab Montag auch solche Eltern oder Alleinerziehende die Notbetreuung beanspruchen, deren Arbeitgeber bescheinigen, dass sie unabkömmlich sind. Auch Kinder, deren Kindeswohl zu Hause gefährdet wäre, werden auf Vorschlag des Jugendamtes in der Notbetreuung aufgenommen.

Bei der Berneckschule liegen sieben Anmeldungen vor, für weitere 16 Kinder haben die Eltern angefragt. An der Grundschule in Tennenrbonn und an der Grund- und Werkrealschule Sulgen gibt es je neun Anmeldungen sowie eine an der Erhard-Junghans-Schule. Beim Gymnasium liegen zwei weitere Anfragen vor, aber noch keine Anmeldungen. An der Peter-Meyer-Schule werde derzeit keine Notbetreuung benötigt, so Eisenlohr.

Bei den Kindergärten werden ab Montag insgesamt 64 Kinder in der Notbetreuung versorgt. Dazu erläutert OB Eisenlohr im Video:

Eisenlohr weist weiter darauf hin, dass ab Montag auch wieder Tagesmütter und -väter arbeiten dürfen.