Gabriele Hirschvogel (rechts) und vhs-Leiterin Susanne Gwosch vor Bildern der Yoga-Ausstellung in der vhs. Foto: him

SCHRAMBERG  (him) –  Zur Semest­eröff­nung beschäf­tig­te sich die Volks­hoch­schu­le Schram­berg am Frei­tag­abend mit Yoga: In Bil­dern, in einem Grund­la­gen­vor­trag und mit prak­ti­schen Übun­gen.

Das pas­se bes­tens zum Semes­ter­the­ma „Stress lass nach“, so die VHS-Lei­te­rin Susan­ne Gwosch. Die Volks­hoch­schu­le bie­te etli­che Yoga-Kur­se, die die Teil­neh­mer rege nutz­ten: „Ich habe gera­de wie­der eini­ge Kur­se schlie­ßen müs­sen, weil ich zu vie­le Anmel­dun­gen hat­te.“

Haupt­re­fe­ren­tin des Abends war Gabrie­le Hirsch­vo­gel. Die Yoga- und Atem­leh­re­rin aus Titi­see-Neu­stadt sprach über „die künst­le­ri­sche Dimen­si­on des Yoga“. Dabei ver­wies sie auch mehr­fach auf ihren „spi­ri­tu­el­len Leh­rer“ Heinz Grill, der auf den Bil­dern die Yoga-Übun­gen zeigt, und auf Rudolf Stei­ner, den Begrün­der der „Anthro­po­so­phie“.

Nach deren Men­schen­bild bestehe der Mensch aus Kör­per, See­le und Geist. Dem see­li­schen Bereich des Men­schen wird das Den­ken, das Füh­len und der Wil­le zuge­ord­net. Die­se See­len­kräf­te sol­len mit Hil­fe der Yoga­übun­gen trai­niert und gestärkt wer­den.  Grill leh­re einen Yoga, „der das Emp­fin­dungs­le­ben des Men­schen för­dern und stär­ken möch­te“.

Es kom­me ihrer Ansicht nach dar­auf an, im Yoga nicht zu sehr das Kör­per­li­che in den Vor­der­grund zu stel­len: „Eine Yoga-Übung wird umso ästhe­ti­scher, je weni­ger der kör­per­li­che Wil­le domi­niert.“

Im Anschluss an den Vor­trag bot die Yoga-Exper­tin dem guten Dut­zend Besu­cher die Mög­lich­keit, an einer Yoga­stun­de das Gehör­te prak­tisch anzu­wen­den.

Info:  Bis 7. April 2017  zeigt die vhs in den Räu­men des vhs-Semi­nar­ge­bäu­des (Am Schlöss­le 1, Schram­berg) die Aus­stel­lung „Die Ästhe­tik des Kör­pers und die künst­le­ri­sche Dimen­si­on des Yoga“. Sie ist mon­tags bis frei­tags in der Zeit von 8 Uhr bis 21 Uhr geöff­net.