Marcel Dreyer

Schram­berg (wit). Es ist schon enorm, was im JUKS hoch drei in Schram­berg alles geleis­tet wird. Am Don­ners­tag infor­mier­te Abtei­lungs­lei­ter Mar­cel Drey­er den Ver­wal­tungs­aus­schuss des Schram­ber­ger Gemein­de­rats übe3r die Arbeit im Jahr 2018. Geleis­tet wird die­se von 20 Per­so­nen, die sich 14,52 Stel­len tei­len.

So wur­den in einer Test­pha­se die Feri­en­pro­gram­me auf allen Ebe­nen aus­ge­baut. Dies hat sich nach den Wor­ten von Mar­cel Drey­er als sehr gut erwei­sen. In die­sem Jahr wird es in elf der ins­ge­samt 13 Schul­fe­ri­en­wo­chen ein Feri­en­pro­gramm geben. Gab es im Jahr 2016 noch 2615 Plät­ze bei den Feri­en­pro­gram­men, waren es 2018 4073 Plät­ze. Das Jahr 2017 wur­de wegen des Groß­spiel­pro­jekts nicht als Ver­gleich her­an­ge­zo­gen. Damals waren 550 Kin­der bei Mini Schram­berg dabei. Im Jahr 2018 reich­te das Pro­gramm von der Vil­la Kun­ter­bunt über die Stadt­teil­ta­ge bis hin zum Som­mer­fe­ri­en­pro­gramm auf der Burg­rui­ne Hohen­schram­berg. Das Spiel­mo­bil hat­te 20 Ein­sät­ze. Der Abteu­er­spiel­platz zog täg­lich zwi­schen 90 und 130 Kin­der an. Dane­ben gibt es das gan­ze Jahr über die Kli­ma­bot­schaf­ter und das Ange­bot „Nix wie raus”.

Bei der Jugend­ar­beit geht es um die immer stär­ke­re Qua­li­fi­zie­rung der Jugend, Selbst­po­si­tio­nie­rung und Ver­selb­stän­di­gung. Der Jugend­treff im Tal fin­det immer am Frei­tag­abend statt und bringt bis zu 53 Jugend­li­che zusam­men. Der Jugend­treff Exit in Sul­gen wird von jun­gen Frau­en im Alter von 17 bis 19 Jah­ren eigen­stän­dig geführt. Das Publi­kum sind jun­ge Leu­te im Alter von 17 bis 24 Jah­re.

Die Jugend­be­tei­li­gung fin­det in einer Pro­jekt­grup­pe statt. Dane­ben leis­tet das JUKS hoch drei Schul­so­zi­al­ar­beit und unter­stützt die Senio­ren­ar­beit, den Frau­en­bei­rat und das Eine-Welt-Forum.

Ein gro­ßer Bereich ist auch das The­ma Inte­gra­ti­on. Allei­ne im ver­gan­ge­nen Jahr gab es 3371 Bera­tun­gen, bei denen es auch um exis­ten­zi­el­le The­men geht. Gemein­sam mit der evan­ge­li­schen Kir­che in der Tal­stadt wird ein Begeg­nungs­ca­fé ange­bo­ten, zu dem mitt­wochs fünf bis 20 Besu­che­rin­nen und Besu­cher kom­men. Dane­ben gibt es einen Sprach­mitt­ler­pool.

Eine wich­ti­ge Rol­le spielt in allen Berei­chen das bür­ger­schaft­li­che Enga­ge­ment. Hier kann man ab 13 Jah­ren mit­ar­bei­ten. Mar­cel Drey­er mach­te deut­lich, dass kein Groß­spiel­pro­jekt ohne das bür­ger­schaft­li­che Enga­ge­ment mög­lich wäre. Dies gel­te eben­so für zahl­rei­che ande­re Berei­che.

Die­se Jahr steht das FAmi­li­en­netz­werk auf dem Arbeits­pro­gramm. Im Som­mer gibt es das Groß­spiel­pro­jekt „Natur Pur!” in Sul­gen. Eine Aka­de­mie für die Kli­ma­bot­schaf­ter ist im Okto­ber geplant. Gleich­zei­tig geht es um die Anschluss­un­ter­brin­gung von geflüch­te­ten Men­schen.

Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog lob­te die Leis­tung des JUKS-Teams, dem schlos­sen sich die Mit­glie­der des Ver­wal­tungs­aus­schus­ses geschlos­sen an.