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Montag, 17. Februar 2020

Das JUKS hoch drei leistet eine ganze Menge

Umfangreiche Aufgaben von der Jugendarbeit, Seniorenarbeit und Umwelt bis zur Integration von Flüchtlingen

Schramberg (wit). Es ist schon enorm, was im JUKS hoch drei in Schramberg alles geleistet wird. Am Donnerstag informierte Abteilungsleiter Marcel Dreyer den Verwaltungsausschuss des Schramberger Gemeinderats übe3r die Arbeit im Jahr 2018. Geleistet wird diese von 20 Personen, die sich 14,52 Stellen teilen.

So wurden in einer Testphase die Ferienprogramme auf allen Ebenen ausgebaut. Dies hat sich nach den Worten von Marcel Dreyer als sehr gut erweisen. In diesem Jahr wird es in elf der insgesamt 13 Schulferienwochen ein Ferienprogramm geben. Gab es im Jahr 2016 noch 2615 Plätze bei den Ferienprogrammen, waren es 2018 4073 Plätze. Das Jahr 2017 wurde wegen des Großspielprojekts nicht als Vergleich herangezogen. Damals waren 550 Kinder bei Mini Schramberg dabei. Im Jahr 2018 reichte das Programm von der Villa Kunterbunt über die Stadtteiltage bis hin zum Sommerferienprogramm auf der Burgruine Hohenschramberg. Das Spielmobil hatte 20 Einsätze. Der Abteuerspielplatz zog täglich zwischen 90 und 130 Kinder an. Daneben gibt es das ganze Jahr über die Klimabotschafter und das Angebot „Nix wie raus“.

Bei der Jugendarbeit geht es um die immer stärkere Qualifizierung der Jugend, Selbstpositionierung und Verselbständigung. Der Jugendtreff im Tal findet immer am Freitagabend statt und bringt bis zu 53 Jugendliche zusammen. Der Jugendtreff Exit in Sulgen wird von jungen Frauen im Alter von 17 bis 19 Jahren eigenständig geführt. Das Publikum sind junge Leute im Alter von 17 bis 24 Jahre.

Die Jugendbeteiligung findet in einer Projektgruppe statt. Daneben leistet das JUKS hoch drei Schulsozialarbeit und unterstützt die Seniorenarbeit, den Frauenbeirat und das Eine-Welt-Forum.

Ein großer Bereich ist auch das Thema Integration. Alleine im vergangenen Jahr gab es 3371 Beratungen, bei denen es auch um existenzielle Themen geht. Gemeinsam mit der evangelischen Kirche in der Talstadt wird ein Begegnungscafé angeboten, zu dem mittwochs fünf bis 20 Besucherinnen und Besucher kommen. Daneben gibt es einen Sprachmittlerpool.

Eine wichtige Rolle spielt in allen Bereichen das bürgerschaftliche Engagement. Hier kann man ab 13 Jahren mitarbeiten. Marcel Dreyer machte deutlich, dass kein Großspielprojekt ohne das bürgerschaftliche Engagement möglich wäre. Dies gelte ebenso für zahlreiche andere Bereiche.

Diese Jahr steht das FAmiliennetzwerk auf dem Arbeitsprogramm. Im Sommer gibt es das Großspielprojekt „Natur Pur!“ in Sulgen. Eine Akademie für die Klimabotschafter ist im Oktober geplant. Gleichzeitig geht es um die Anschlussunterbringung von geflüchteten Menschen.

Oberbürgermeister Thomas Herzog lobte die Leistung des JUKS-Teams, dem schlossen sich die Mitglieder des Verwaltungsausschusses geschlossen an.

 

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