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Mittwoch, 5. August 2020
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    „Das Leben meiner Tochter“: Dreharbeiten abgeschlossen

    Filmteam arbeitete fast drei Wochen im ehemaligen Schramberger Krankenhaus.

    SCHRAMBERG  (him) – Kurz vor Abschluss der Dreharbeiten im ehemaligen Schramberger Krankenhaus  hat der Produzent des Films, Alexander Funk,  Oberbürgermeister Thomas Herzog und Pressevertreter zu einem Besuch am Set eingeladen.

    Kabelgewirr auf den Fluren, Stapel mit Stativen für Scheinwerfer und in den Gängen Leute, die nicht nach dem typischen Klinikpersonal aussehen. Statt weißer Kittel dunkle Cargo-Hosen. Eine Berliner Filmcrew dreht seit gut zwei Wochen im Schramberger Krankenhaus einen Spielfilm. Der Film „Das Leben meiner Tochter“ beschäftigt sich mit ethischen Fragen um Organspende. Ein achtjähriges Mädchen leidet an einem schweren Herzfehler. Die Eltern und das Mädchen warten auf ein Spenderorgan.

    Filmcrew bei der Arbeit

    Die in Schramberg gedrehten Szenen spielen in einer Klinik in Deutschland und einer in Rumänien. Babett Klimmeck hat dafür gesorgt, dass die Krankenstationen „echt“ wirken: „Wir haben aus einigen umliegenden Krankenhäusern Betten und andere Sachen besorgt“, erzählt sie. Anneliese Bendigkeit, die seit der Schließung vor sechs Jahren im Krankenhaus nach dem Rechten schaut, hat auch noch Requisiten aufgetrieben. Auch der Bühler-Baumarkt habe sie sehr unterstützt.

    Die Schauspielerin Helen Woigk (links) spielt eine Nachtschwester – und versteht sich mit ihrer „Kollegin“ Anneliese Bendigkeit bestens.

    Im „rumänischen“ Teil des Krankenhauses sind überall Hinweisschilder auf Rumänisch zu finden. An der Wand  im Büro des Chefarztes hängen beeindruckende Urkunden.  Den deutschen Trakt hat Klimmeck mit ihrem Team fröhlicher gestaltet, die Wände bunt bemalt, individuelle Türschilder für die kleinen Patienten  angefertigt.

    Vor dem Krankenhaus steht ein Truck mit einer Großküchenausstattung. „Wir kochen hier täglich so für 40, 50 Leute“, erzählt der Koch. Wenn die Komparsen noch hinzugezählt werden, sei die Zahl der Akteure noch größer, ergänzt Produzent Funk. Auch aus Schramberg seien einige Statisten dabei: „Die halbe Familie Bendigkeit“, sagt er lachend.

    Der Küchenwagen

    Der Autor und Regisseur des Films, Steffen Weinert, erzählt, dass seine Geschichte durchaus auf Fakten basiert. Nach dem Kosovo-Krieg habe es  dort die Medicus-Klinik gegeben, in der Ärzte illegale Transplantationen vorgenommen hätten. „Aber unser Fall ist natürlich erfunden.“ Ihm gehe es in dem Film um die Frage, die sich die Hauptfigur des Films stelle, „wie weit würde man gehen, um das Leben seines Kindes zu retten?“

    Insgesamt sind 28 Drehtage für das Projekt angesetzt. Erst war die Crew zweieinhalb Wochen in Freiburg, nun zweieinhalb Wochen in Schramberg. Es folgen noch zwei Tage in Friedrichshafen auf dem Flugplatz und zwei Tage in Bukarest. Bis der Film komplett fertig ist, Schnitt, Ton, Musik werde es wohl Sommer werden, schätzt Weinert.

    Terminzettel des Teams

    Dass  man in Schramberg drehen könne, sei ein echter Glücksfall. Er habe sehr lange nach einem Krankenhaus gesucht, so der Regisseur: „Es gibt in Baden-Württemberg sonst kein leer stehendes Krankenhaus, in dem wir hätten arbeiten können.“

    Die Garderobe

      Anneliese Bendigkeit als ehemalige Nachtschwester unterstützt das Filmteam, wo sie kann. Kein Wunder dass sie ständig von den Filmleuten geherzt und geknuddelt wird, wenn  sie durch „ihr“ Krankenhaus spaziert.

    Anneliese Bendigkeit zeigt die improvisierte „Maske“

    Über die Wirtschaftsförderung sei die Anfrage an die Stadt gekommen, erzählt Oberbürgermeister Thomas Herzog. Man habe sich gleich dafür entschieden: „Das Haus steht ja leer, und die Dreharbeiten kollidieren nicht mit unseren Nachnutzungsplänen.“ Die, hofft Herzog,  könnten ab 2018 umgesetzt werden.

    Weil die Architektur der beiden Bettentrakte so unterschiedlich sei, könne er nun sowohl die „rumänischen“ als auch die „deutschen“ Szenen hier drehen, so Regisseur Weinert. „Super, dass es geklappt hat.“ Und der Produzent bedankt sich für das „sehr großzügige Arrangement“.

    Wenn der Film fertig ist, wird er zuerst in Stuttgart seine Premiere feiern. „Aber klar, wir kommen auch nach Schramberg“ verspricht Regisseur Weinert.

     

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