Gefährliches Eck: von der Steige kommend Kreuzung mit der David-Deiber-Straße. Foto: him

SCHRAMBERG  (him) –  Nach wei­te­ren Unfäl­len an der David-Dei­ber-Stra­ße bleibt das The­ma Ver­kehrs­si­cher­heit dort aktu­ell. Im Novem­ber war der Antrag der Frak­ti­on SPD-Bunt­specht flä­chen­de­ckend Tem­po 30  auch auf dem Sul­gen in Wohn­ge­bie­ten ein­zu­füh­ren, mit denk­bar knap­per Mehr­heit geschei­tert.

Nun  hat sich ÖDP-Stadt­rat Vol­ker Lie­ber­mann mit einem wei­te­ren Vor­schlag zu Wort gemel­det. Unter „Ver­schie­de­nes“ hat er in der Sit­zung des Aus­schus­ses für Umwelt und Tech­nik des Gemein­de­rats vor­ge­schla­gen, die Vor­fahrts­re­ge­lung an der Kreu­zung Alte Stei­ge – David-Dei­ber-Stra­ße zu ändern.

Sein Vor­schlag: Wer auf der Alten Stei­ge fah­re, soll­te Vor­fahrt bekom­men. (Lie­ber­mann sprach irr­tüm­lich von der Schram­ber­ger Stra­ße.) Das wür­de die Auto­fah­rer auf der David-Dei­ber-Stra­ße brem­sen, auf der wegen des Gefäl­les „oft etwas schnel­ler gefah­ren“ wer­de. Ein Blink­licht könn­te die Auto­fah­rer auf die Vor­fahrts­än­de­rung hin­wei­sen.

Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog gab zu beden­ken, dass  mög­li­cher­wei­se dadurch der Haupt­ver­kehrs­fluss auf ande­re Stra­ßen gelei­tet wür­de. Er ver­sprach aber, einen „Smi­ley“ zur Geschwin­dig­keits­mes­sung an der David- Dei­ber-Stra­ße anbrin­gen zu las­sen, um fest­zu­stel­len, wie schnell dort tat­säch­lich gefah­ren wird.

Zebrastreifen und Tempo 30 nicht endgültig vom Tisch

Auch der Wunsch von Anwoh­nern, einen Zebra­strei­fen an der David-Dei­ber-Stra­ße ein­zu­rich­ten, sei regis­triert. Der­zeit, so Her­zog gel­ten noch sehr restrik­ti­ve Regeln, die einen Zebra­strei­fen dort nicht erlaub­ten. Die Regeln sol­len aber geän­dert wer­den.

Nach der Ent­schei­dung im Novem­ber zu Tem­po 30 sei das The­ma für eine erneu­te Bera­tung noch drei Mona­te gesperrt, so Her­zog. Die Regel lau­tet, dass erst ein hal­bes Jahr nach einem Rats­be­schluss das­sel­be The­ma erneut auf die Tages­ord­nung gesetzt wer­den darf.