Die Zahl der Interessierten war überschaubar: Sefo-Wahlveranstaltung. Foto: him

Wer die Wahl hat, der braucht Infor­ma­tio­nen und Dis­kus­si­on: Ver­tre­ter aller sechs Lis­ten, die zur Wahl für den Schram­ber­ger Gemein­de­rat antre­ten, sind am Mitt­woch der Ein­la­dung des Senio­ren­fo­rums in die Sze­ne 64 gefolgt.

Dort stan­den nach einer Vor­stel­lung der Lis­ten und ihrer Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter die The­men „ÖPNV, Stra­ßen­ver­kehr” sowie „Wohn­bau­flä­che, Woh­nungs­bau, Bezahl­ba­rer Wohn­raum” und „City Manage­ment, Gas­tro­no­mie” zur Dis­kus­si­on.

Die Ver­tre­ter der sechs Lis­ten stan­den Rede und Ant­wort, Bar­ba­ra Olo­win­sky hat sie vor­ge­stellt. Foto: bih

Zunächst stell­ten die Ver­tre­ter der Lis­ten ihre wesent­li­chen Zie­le vor.

Für die CDU dank­te Cle­mens Mau­rer dem SeFo für die Ver­an­stal­tung. Er zitier­te den Reichs­prä­si­den­ten Fried­rich Ebert: „Demo­kra­tie braucht Demo­kra­ten“ und dank­te allen die sich um ein Man­dat im Gemein­de­rat bewer­ben. Die CDU Lis­te sei ein „guter Quer­schnitt“ durch die Gesell­schaft. Sei­ne Frak­ti­on ste­he auch für finan­zi­ell soli­des Wirt­schaf­ten.

Die Frak­ti­ons­spre­che­rin der SPD, Tan­ja Witkowski,erwähnte die Alters­span­ne von 19 bis 70 Jah­ren auf der SPD- Lis­te. „Uns geht es um die Men­schen in Schram­berg. Die SPD ste­he für eine Poli­tik die „fair, sozi­al und enkel­taug­lich“ sein sol­le. Sie mahn­te einen fai­ren Umgang auch der Stadt­tei­le unter­ein­an­der an.

Bei der Frei­en Lis­te hand­le es sich um „einen Zusam­men­schluss enga­gier­ter Bür­ger, die sich für die Belan­ge aller im Tal und in den Stadt­tei­len ein­set­zen. Die Ver­tre­te­rin der Frei­en Lis­te, Andrea Faß­bin­der, ver­si­cher­te,  bei ihnen gäbe es kei­ne Frak­ti­ons­zwän­ge: „Wir ent­schei­den nach gesun­dem Men­schen­ver­stand.“

Peter Schi­mak stell­te die Lis­te Bunt­specht und Grü­ne vor. Man sei offen für die Fra­gen aller Bür­ger, Ziel sei eine „bür­ger­freund­li­che Stadt, Öko­lo­gie und Umwelt­schutz in uns­rer Gemein­de“. Lara Kiol­bassa ergänz­te, den Bunt­spech­ten sei es wich­tig, dass mehr Frau­en in den Rat kom­men und sie sich stär­ker betei­li­gen. 

Für die ÖDP  erin­ner­te Bernd Rich­ter dar­an, dass sei­ne Par­tei seit 20 Jah­ren im Stadt­rat ver­tre­ten sei und er hof­fe, nach der Wahl wie­der Frak­ti­ons­stär­ke zu errei­chen. Die ÖDP habe kei­ne Ideo­lo­gie und ent­schei­de ohne Frak­ti­ons­zwang nach Über­zeu­gung.

Für die neue Grup­pe „Akti­ve Bür­ger“, die mit zehn Bewer­bern antre­ten, beton­te Johan­nes Grimm, die Lis­te sei „über­par­tei­lich, unab­hän­gig“ und tre­te für die Belan­ge Schram­bergs ein. „Dabei soll­ten die Bür­ger mehr mit­be­stim­men kön­nen.“

Wegen der am Ende dann doch fort­ge­schrit­te­nen Zeit – zwei Stun­den waren ange­setzt – gab es für die Fra­gen aus dem Publi­kum nur eine Run­de. Posi­tiv auf­ge­nom­men wur­de, dass die Podi­ums­teil­neh­mer trotz mit­un­ter unter­schied­li­cher Posi­tio­nen jeder­zeit fair mit­ein­an­der umgin­gen und der Mode­ra­tor Klaus And­reae kei­ne Mühe  mit den Dis­ku­tie­ren­den hat­te.