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Samstag, 19. September 2020

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„Demokratie braucht Demokraten“ – Kandidatenvorstellung in der Szene 64

Wahlveranstaltung des Seniorenforums Schramberg

Wer die Wahl hat, der braucht Informationen und Diskussion: Vertreter aller sechs Listen, die zur Wahl für den Schramberger Gemeinderat antreten, sind am Mittwoch der Einladung des Seniorenforums in die Szene 64 gefolgt.

Dort standen nach einer Vorstellung der Listen und ihrer Vertreterinnen und Vertreter die Themen „ÖPNV, Straßenverkehr” sowie „Wohnbaufläche, Wohnungsbau, Bezahlbarer Wohnraum” und „City Management, Gastronomie” zur Diskussion.

Die Vertreter der sechs Listen standen Rede und Antwort, Barbara Olowinsky hat sie vorgestellt. Foto: bih

Zunächst stellten die Vertreter der Listen ihre wesentlichen Ziele vor.

Für die CDU dankte Clemens Maurer dem SeFo für die Veranstaltung. Er zitierte den Reichspräsidenten Friedrich Ebert: „Demokratie braucht Demokraten“ und dankte allen die sich um ein Mandat im Gemeinderat bewerben. Die CDU Liste sei ein „guter Querschnitt“ durch die Gesellschaft. Seine Fraktion stehe auch für finanziell solides Wirtschaften.

Die Fraktionssprecherin der SPD, Tanja Witkowski,erwähnte die Altersspanne von 19 bis 70 Jahren auf der SPD- Liste. „Uns geht es um die Menschen in Schramberg. Die SPD stehe für eine Politik die „fair, sozial und enkeltauglich“ sein solle. Sie mahnte einen fairen Umgang auch der Stadtteile untereinander an.

Bei der Freien Liste handle es sich um „einen Zusammenschluss engagierter Bürger, die sich für die Belange aller im Tal und in den Stadtteilen einsetzen. Die Vertreterin der Freien Liste, Andrea Faßbinder, versicherte,  bei ihnen gäbe es keine Fraktionszwänge: „Wir entscheiden nach gesundem Menschenverstand.“

Peter Schimak stellte die Liste Buntspecht und Grüne vor. Man sei offen für die Fragen aller Bürger, Ziel sei eine „bürgerfreundliche Stadt, Ökologie und Umweltschutz in unsrer Gemeinde“. Lara Kiolbassa ergänzte, den Buntspechten sei es wichtig, dass mehr Frauen in den Rat kommen und sie sich stärker beteiligen. 

Für die ÖDP  erinnerte Bernd Richter daran, dass seine Partei seit 20 Jahren im Stadtrat vertreten sei und er hoffe, nach der Wahl wieder Fraktionsstärke zu erreichen. Die ÖDP habe keine Ideologie und entscheide ohne Fraktionszwang nach Überzeugung.

Für die neue Gruppe „Aktive Bürger“, die mit zehn Bewerbern antreten, betonte Johannes Grimm, die Liste sei „überparteilich, unabhängig“ und trete für die Belange Schrambergs ein. „Dabei sollten die Bürger mehr mitbestimmen können.“

Wegen der am Ende dann doch fortgeschrittenen Zeit – zwei Stunden waren angesetzt – gab es für die Fragen aus dem Publikum nur eine Runde. Positiv aufgenommen wurde, dass die Podiumsteilnehmer trotz mitunter unterschiedlicher Positionen jederzeit fair miteinander umgingen und der Moderator Klaus Andreae keine Mühe  mit den Diskutierenden hatte.

 

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