Der „Schwarzwälder Bote“ berichtet am Fre­itag, der frühere Investor des Schram­berg­er Kranken­haus­es Peter Zül­lig ste­he „unter Betrugsver­dacht“. Dabei bezieht sich das Blatt auf einen Bericht des „Han­dels­blatts“.

Der Schwarzwälder Bote meldet weit­er, „Peter Zül­lig aus der Schweiz“ sei ein­er von sieben Verdächti­gen, gegen die die Staat­san­waltschaft ermit­tle. Er habe  beim Finanzver­mit­tler „Picam“ Funk­tio­nen inne. Zül­lig sei Ver­wal­tungsrat der Pic­cor AG in Baar, mit der die Anleger ihre Verträge geschlossen hät­ten.

Es habe sich laut Han­dels­blatt um ein Schnee­ball­sys­tem gehan­delt, bei dem die Anleger möglicher­weise 87,6 Mil­lio­nen Euro ver­loren hät­ten. Soweit stimmt alles. Doch der “Schwabo” schreibt auch: „Zül­lig ist in Schram­berg als ein­stiger Inter­essent für die Kranken­hausim­mo­bilie bekan­nt.“

Peter Züllig ist nicht gleich Peter Zuellig

Pech dabei: Es ist ein ander­er Peter Zül­lig. Der  wegen Betrugs im Ver­dacht ste­hende Peter Zül­lig ist Chef der  “Zül­lig & Part­ner Treu­hand AG –  Baar – Kan­ton Zug”. Deren Fir­men­sitz ist  die Bahn­hof­s­traße 9 in Baar. Und eben da hat auch die Pic­cor AG ihren Fir­men­sitz. In einem Inter­net­por­tal zu Fir­men find­et sich dann auch der Hin­weis:

Von der Home­page der Zül­lig und Part­ner Treu­hand AG

Der „Schram­berg­er“ Zuel­lig ist ganz woan­ders unter­wegs. Er war lange Zeit im Pharma­han­del sein­er Fam­i­lie in Asien tätig. Er ist unter anderem Grün­der der Parazel­sus Gruppe, die im Gesund­heitswe­sen und in der Pharmabranche in Indi­en, Pak­istan Afghanistan und Bangladesh investiert.  Außer­dem ist er im Tier­fut­tersek­tor in Südostasien aktiv. Mit Pic­cor, Picam und so weit­er hat dieser Peter Zuel­lig nichts zu tun.

Der unter Betrugsver­dacht ste­hende Peter Zül­lig …

Foto von der Home­page der Zül­lig und Part­ner Treu­hand AG

 

 Und der in Schram­berg als Inter­essent für das  Kranken­haus bekan­nte Peter Zuel­lig auf der Home­page sein­er Fir­ma: und bei einem sein­er Besuche in Schram­berg:

Peter Zuel­lig im Som­mer 2013 in der Schram­berg­er Fußgänger­zone. Archiv-Foto: him