Start Schram­berg Der Kalen­der ”Ten­nen­bronn 2020” ist erschie­nen

Der Kalender ”Tennenbronn 2020” ist erschienen

Schwarz­wäl­der Moti­ve zuguns­ten von Mis­si­ons­pro­jekt Schal­ler auf Hai­ti

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Der Schwarz­wald ist so schön, dass Ulrich Grieß­ha­ber wie­der eini­ge sei­ner schöns­ten Bil­der zu einem Wand­ka­len­der für das Jahr 2020 zusam­men­ge­stellt hat. Hier­über infor­miert er in einer Pres­se­mit­tei­lung.

Nach den gro­ßen Erfol­gen des Kalen­ders, bei den ver­gan­ge­nen drei Aus­ga­ben, erfolgt die­ses Jahr eine wei­te­re Auf­la­ge mit neu­en Schwarz­wald­mo­ti­ven aus Ten­nen­bronn. Der Kalen­der zeigt die Natur und den Ort Ten­nen­bronn im Wan­del der Jah­res­zei­ten. Es fin­den sich Bil­der auf dem Kalen­der vom Win­ter ”Auf dem Berg” über den Früh­ling auf dem Lan­gen­berg bis hin zur Heu­ern­te auf der Hub. Das Titel­mo­tiv zeigt eine Herbst­stim­mung am Schüt­zen. Auch die­ses Mal sind wie­der Luft­auf­nah­men auf dem Kalen­der, die mit einer Droh­ne foto­gra­fiert wor­den sind.

Der DIN A 3‑Kalender hat mit die­ser Auf­la­ge Nach­wuchs bekom­men. Erst­ma­lig ist auch ein Tisch­ka­len­der in im DIN A6 For­mat (15 x 10 Zen­ti­me­ter) erhält­lich. Die Bil­der sind auf bei­den Kalen­dern iden­tisch.

Der Kauf­preis für den DIN A3-Kalen­­der beträgt zwölf Euro. Der klei­ne­re Tisch­ka­len­der kos­tet fünf Euro. Der Erlös geht an das Mis­­si­ons- und Ent­wick­lungs­hil­fe­pro­jekt Schal­ler in Hai­ti.

Rein­hard und Ulri­ke Schal­ler, gebo­re­ne Här­tel, arbei­ten in Port-à-Piment auf Hai­ti in der Mis­si­on. Das sehr arme Land wird immer wie­der von Natur­ka­ta­stro­phen heim­ge­sucht. Dazu sind poli­ti­schen Ver­hält­nis­se auf Hai­ti sehr insta­bil. Rein­hard Schal­ler lei­tet Berufs­schul­pro­jek­te indem er Jugend­li­chen eine hand­werk­li­che Aus­bil­dung und somit eine Per­spek­ti­ve für ihr Leben bie­tet.

Ulri­ke Schal­ler arbei­tet als Phy­sio­the­ra­peu­tin. Sie hilft ihren Pati­en­ten nach Unfäl­len oder Erkran­kun­gen ihre Beweg­lich­keit und kör­per­li­che Leis­tungs­fä­hig­keit wie­der zu erlan­gen, um ihnen ein selb­stän­di­ges Leben zu ermög­li­chen. Sie leis­ten Hil­fe zur Selbst­hil­fe vor Ort. Dies ist extrem wich­tig, da gro­ße Hil­fen aus der Poli­tik oft nicht vor Ort ankom­men, wo Hil­fe am drin­gends­ten ist.

2016 feg­te der Hur­ri­kan Mat­thew mit 230 Stun­den­ki­lo­me­tern über Hai­ti hin­weg und zer­stör­te Städ­te, Dör­fer und die kom­plet­te Land­wirt­schaft. Auch das Haus der Schal­lers sowie ihr gesam­tes Dorf waren betrof­fen: Mau­ern waren ein­ge­stürzt, Dächer vom Sturm weg­ge­fegt, Hab und Gut vom Regen zer­stört. Rein­hard und Ulri­ke leis­te­ten Wie­der­auf­bau­hil­fe begin­nend mit der Ver­tei­lung von Pla­nen und Well­blech­ta­feln. Nur lang­sam erhol­te sich das Land. Die Häu­ser wur­den wie­der auf­ge­baut, die Vege­ta­ti­on hat wie­der Fuß gefasst.

Aktu­ell ist jedoch die poli­ti­sche Lage extrem ange­spannt. Die Oppo­si­ti­on beklagt, dass Ent­wick­lungs­hil­fe­gel­der nicht ankom­men. Die radi­ka­le Oppo­si­ti­on legt mit Stra­ßen­sper­ren das öffent­li­che Leben lahm. Die Ver­sor­gungs­la­ge mit Gütern und vor allen Din­gen mit Erd­öl und Ben­zin ist sehr schwie­rig. Ben­zin ist oft nur auf dem Schwarz­markt erhält­lich. Es gibt kei­nen Strom. In die­sem Cha­os ver­su­chen Schal­lers mit ihrem Berufs­schul­pro­jekt und dem wach­sen­den Kran­ken­gym­nas­tik­pro­jekt den Leu­ten auf Hai­ti zu hel­fen.

Der Kalen­der ist erhält­lich in St. Geor­gen bei Buch­hand­lung Haas, in Schram­berg in der Buch­le­se und in Ten­nen­bronn im Ede­ka Markt Haas, bei der Bäcke­rei Fleig und im Tou­ris­mus­bü­ro.

 

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