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Schuler Präzisionstechnik – Tag der Ausbildung am Freitag, 10. Juli 2020 und am Samstag, 11. Juli 2020

(Anzeige). Am Freitag und Samstag, 10. / 11. Juli findet bei Schuler Präzisionstechnik in Gosheim wieder der „Tag der Ausbildung“ statt. Dabei...

Ab heute: „Outlet-Tage“ und Schnäppchenmarkt in Rottweil

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Lieber zum Sachverständigen gehen als vor Gericht ziehen

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    „Die schönen Sachen, die wir verloren haben“

    „Junghans Meister“ eine personifizierte Design / Geschichte im „deutschen Frühling“ in Estland

    SCHRAMBERG/TALLINN  (vz) –Eine besondere Beziehung hat ein Professor aus Estland zu Schramberg. Wir haben in der NRWZ schon einmal einen Bericht von Dr. Volker Ziegler zu diesem Thema veröffentlicht. Nun war Ziegler erneut in Estland und hat darüber diesen Bericht verfasst:

    „Zeitmesser und – insbesondere Uhren, weckten und wecken bei Menschen schon immer eine technische, eine ästhetische und eine emotionale Faszination. Besonders der Letzten, der emotionalen Faszination, ist wohl Professor Rait Labotkin aus Estland als Uhrensammler erlegen. Bei der Betrachtung seiner „schönen Sachen“ und besonders seiner „Junghans – Meister – Uhren“ erwachte in ihm das Interesse an der Person, den biographischen Hintergründen, an der Motivation – kurz, am Leben des Designers.

    Die Idee zur Realisierung reifte bei der Begegnung des Sohnes von Anton Ziegler mit ihm, anlässlich seiner grandiosen Ausstellung der Junghans – Uhrensammlung 2016 in der estnischen Universitätsstadt Tartu – dem früheren Dorpat. Konkret wurde sie bei seinem Gegenbesuch bei Volker Ziegler im Schwarzwald im vergangenen Oktober.

    Rait Labotkin ahnte wohl, dass sich hinter dem Gestalter von Uhren ein Mensch mit vielfältigen Facetten und Fähigkeiten verbirgt. Angestachelt von der Aufmunterung seines estnischen Kollegen und Freundes, hat Volker Ziegler deshalb versucht, die Person seines Vaters und ihr wechselvolles Leben, anhand von Bildern, Dokumenten und Zitaten aus seiner Zeit darzustellen. Labotkin fügte die Abbildungen seiner Lieblingsuhren aus seiner umfangreichen Sammlung hinzu.

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    Er verstand es in der Vergangenheit auch, das Interesse seiner estnischen Landsleute für die Uhrenthematik zu wecken. Das Ergebnis ist ein zweisprachiges Buch als Gemeinschaftsprodukt einer ungewöhnlichen Kooperation zwischen einem Estländer, der jahrelang eine Leidenschaft pflegte, die ihn mit einem Industriezweig in Baden- Württemberg verband und einem Baden-Württemberger aus Schramberg, der ein wenig diese Leidenschaft teilt.

    Dieses Projekt passte exakt in ein Kulturfestival, welches traditionell jährlich als „Deutscher Frühling“ mit kulturellen Veranstaltungen, Konzerten und Ausstellungen  in Estland gefeiert wird. Das Festival wird jeweils von der deutschen Botschaft und dem Goetheinstitut organisiert. Da in diesem Jahr das Bundesland Baden-Württemberg Partnerland des Festivals ist, wurde die Buchvorstellung in die festlichen Eröffnungsfeiern integriert.

    In der Hauptstadt Tallinn, vor großem Publikum, dem estnischen Kulturminister der Staatssekretärin Petra Olschowski, in Vertretung der Ministerin Theresia Bauer aus der Baden–Württemberger Landesregierung und anderen prominenten Gästen erwähnte Dr. Christoph Eichhorn – Botschafter Deutschlands – dieses Buchprojekt als besonders beispielhaft für diesen Anlass.

    Im Rahmen einer Feier im deutschen Kulturinstitut in Torpat fand anderntags die eigentliche Buchvorstellung statt. In einer kleinen Ausstellung präsentierte  Labotkin den Teil seiner „Schätze“, die zum Thema passten. Germanistikstudenten aus der dortigen Universität stellten zunächst das Bundesland Baden–Württemberg aus landschaftlicher, kultureller und kulinarischer Sicht vor.

    Es folgte zur Auflockerung eine Tanzperformance und dann der Vortrag: „Uhrendesign im Spannungsfeld von Kunst und Zeitgeschmack“, in dem Volker Ziegler anhand von Zitaten und Dokumenten den Zwiespalt und die Balance erläuterte, dem der Designer Anton Ziegler in seiner Zeit ausgesetzt war. Der Versuch mit berühmten anderen „Formpäpsten“ seiner Zeit zu kooperieren, war erst mit Max Bill erfolgreich. Er hatte das technische Verständnis für Uhren und traf den reduzierten Stil, den  Dieter Rams vorher so erfolgreich bei den „Braun-Phonogeräten“ eingeführt hatte. Der wirtschaftliche Erfolg der schönen Bill–Modelle ließ aber Jahre auf sich warten.

    Das Publikum, im Saal der originalen Jugendstilvilla ging begeistert mit. Es bestand aus der deutschsprachigen Community der Stadt, mehreren Ärzten des Universitätsklinikums, vielen  Jugendlichen und an der Sache interessierten Menschen. Viele erwarben das Buch und holten sich bei den Autoren eine persönliche Signatur. Die Leiterin des Kulturinstituts, Frau Ploovits, bedankte sich für den Beitrag aus dem diesjährigen deutschen „Partnerland“ mit einem Erinnerungsgeschenk.

    Die Kontakte mit den Leitern des Klinikums bei der  Feier hatten zur Folge, dass anderntags noch eine Klinikvisite  der Besucher ermöglicht wurde. Dabei hatten Volker Ziegler und sein begleitender Sohn Marcel die Chance  hochmoderne Klinikabteilungen zu sehen. Insbesondere die orthopädisch–traumatologische Abteilung beeindruckte den Enkel Anton Zieglers als Fachmann sehr und war Anlass für eine lebhafte Fachdiskussion.

    Das in Estland erschienene Buch: „Die schönen Sachen, die wir verloren haben“ ist in Deutschland noch nicht im Handel. Interessierte können sich aber an den Autor wenden.

     

     

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