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Dienstag, 22. September 2020

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Ein Friedensbotschafter auch in Rom und in Polen

Postkarte des Stadtarchivs und Stadtmuseums Schramberg zieht weite Kreise

Noch nie hat eine Postkarte des Stadtarchivs und Stadtmuseums Schramberg solche Kreise gezogen wie die Postkarte zum 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkrieges im Jahr 2018. Als Friedensbotschafter wurde sie seit ihrem Erscheinen auch in Rom und in Polen verbreitet.

„Bücher haben ihre Schicksale“, lautet ein altes Sprichwort, das man manchmal auch auf Postkarten übertragen kann. Die Postkarte 12 in der Serie des Stadtarchivs und Stadtmuseums Schramberg hat seit ihrem Erscheinen im Jahr 2018 jedenfalls ein außergewöhnliches Schicksal erlebt. Die Postkarte mit einem von Fotografenmeister Rainer Langenbacher aufgenommenen Glasfenster des Künstlers Albert Birkle (1900 – 1986) wurde damals zum 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkrieges und zum Gedenken an die Gefallenen aller Völker herausgegeben.

Den Anstoß hatte Joseph Uhl vom Förderkreis Alte Sankt Laurentius-Kirche Sulgen gegeben, der herausgefunden hatte, welche historische Person sich auf dem Glasfenster in der Marienkapelle verbarg: Josef Engling (1898 – 1918), einem der ersten Anhänger der Schönstattbewegung um den Pallotinerpater Josef Kentenich (1885 – 1968), in der zu Beginn des 20. Jahrhunderts tiefgläubige Marienverehrer in der römisch-katholischen Kirche zusammenfanden. Die Erinnerung an Josef Engling wird in der Schönstattbewegung bis heute sehr gepflegt. 1952 wurde am Heiligen Stuhl in Rom auch ein bis heute andauerndes Seligsprechungsverfahren eröffnet.

Am 5. März 2019 nahm Dr. Alicija Kostka aus Polen wegen dieser Postkarte mit dem Museums- und Geschichtsverein Schramberg Kontakt auf. Sie ist Eigentümerin des Elternhauses von Josef Engling in Prositten (Prosity), einer kleinen Gemeinde des Ermlandes in Ostpreußen, die seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges zu Polen gehört. Das Haus der Familie Engling ist heute ein wichtiges Zentrum der internationalen Schönstattbewegung, die sich hier zum Gedenken an ihren Mitbegründer Josef Engling regelmäßig trifft. Außerdem wirkt Alicija Kotska, die deutschsprachig ist, am Internationalen Schönstatt-Zentrum in Rom am Seligsprechungsverfahren mit. Zur Förderung der Erinnerung an Josef Engling in Rom und in Polen stellten das Stadtarchiv und Stadtmuseum Schramberg 100 Postkarten kostenlos zur Verfügung. Als Friedensbotschafter hat sie seitdem viele Menschen aus mehreren Ländern erreicht.

Alicija Kotska stellte die Postkarte bei den internationalen Treffen der Schönstattbewegung in Rom vom 17. bis 19. März 2019 und vom 9. bis 10. Juni 2019 vor. „Überall war eine positive Überraschung im Zusammenhang mit der ungewöhnlichen Darstellung Josef Englings und dem ungewöhnlichen Zusammenhang“, schreibt Alicija Kotska, „dass das Glasfenster aufgefunden wurde im Kontext des 100-jährigen Abschlusses des 1. Weltkrieges und dass Josef Engling hierfür ausgewählt wurde. Auch beim jährlichen „Engling-Treffen“ vom 26. bis 28. Juli 2019 in Prositten kam die eindrucksvolle Postkarte sehr gut an: „In allen genannten Orten war die Begegnung mit der Postkarte eine Begegnung mit Josef Engling selbst. Freude und Überraschung begleiteten alle Begegnungen. Auch der Ort des Glasfensters und des Gemäldes kam dabei in den Blick.“

Den Höhepunkt ihrer Wirkung erreichte die Postkarte, als sie im Generalat des Pallotinerordens in der Via die San Salvadore in Ondo Pater Adam Golec SAC überreicht wurde, der sie als Generalpostulator in die offiziellen Kirchenakten des Seligsprechungsprozesses aufnahm. Damit erfüllte die Postkarte beispielhaft den Gedanken, der mit der Serie der Postkarten des Stadtarchivs und Stadtmuseums Schramberg verbunden ist. Die Motive würdigen Besonderheiten der Großen Kreisstadt Schramberg und können als Markenbotschafter in aller Welt wirken.

Info: Die Postkarte ist nach wie vor im Stadtmuseum Schramberg und in der Marienkapelle in Sulgen zum Preis von einem Euro erhältlich. Über die Adresse museum@schramberg.de kann sie auch per E-Mail bestellt werden.

 

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