Engagierter Einsatz für die Rechte benachteiligter Menschen

VdK-Weihnachtsfeier in Heiligenbronn

Schramberg. Mit den Worten von Theodor Fontane „dem Fröhlichen gehört die Welt, die Sonne und das Himmelszelt …“, begrüßte der VdK-Vorsitzende Dieter Vanselow die VdK-Familie, die Ehrengäste und Mitwirkenden im gutbesetzten Elisabetha-Glöckler-Saal in Heiligenbronn. Dabei kam besonders die Freude darüber zum Ausdruck, dass auch Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr die jahrelange Tradition ihrer Vorgänger durch ihre fröhliche Anwesenheit und Grußworte fortsetzten konnte. Dies berichtet der VdK in einer Pressemitteilung.

Ein besonderer Willkommensgruß galt aber auch dem Nikolaus im Bischofsgewand, der DRK-Spittel-Tanzgruppe unter Leitung von Birgit Roming, dem Duo Engelbert und Wolfgang aus Tennenbronn und den aktiven VdK-Vorständen.  Der VdK-Vorsitzende Dieter Vanselow verzichtete in diesem Jahr auf den Rückblick und die Programmvorschau, da nach seiner Meinung alle Mitglieder per Rundbrief und Presseberichte ausreichend informiert wären. Dafür wies er darauf hin, dass sich im Zeitraum zwischen den Weihnachtsfeiern dank eines starken und aktiven Teams eine Menge im VdK-Ortsverband mit Ausflügen, neuem Vorstand und durch die Beratung von Johann Weing getan hat. Der Mitgliederstand erhöhte sich auf derzeit 674 Personen und gilt nun als einer der größten Ortsverbände in Baden-Württemberg.

Außerdem haben die Schramberger Vereine, Betreuungsverein im Landkreis Rottweil, Bibelerlebniswelt, VdK und AWO die gemeinsame Organisation „mit uns unterwegs in der Heimat“ und „mit uns unterwegs zum Volksliedersingen“ ins Leben gerufen. Dies ist ein neutrales Angebot, bei dem sich alle Freunde von Heimat-Erkundungen und von deutschem Volksliedergut beteiligen können.

Der Nikolaus im Bischofsgewand sprach über seine ursprüngliche Bedeutung und Herkunft.

Traditioneller Teil der VdK-Feier war auch wieder das von Akkordeon und Gitarre begleitete Singen altbekannter Weihnachtslieder. Vorstandsmitglied Engelberd Leib und Geschäftsführer des Betreuungsvereins sprach über die bundesweiten Aufgaben des VdK-Sozialverbandes für die mittlerweile knapp zwei Millionen Mitglieder im Bundesgebiet. Im Blickpunkt stehen dabei mehr als 10.000 Widerspruchs- und Klageverfahren in sozialrechtlichen Angelegenheiten und Feststellungen des Behinderten-Grades. Alle diese VdK-Angebote orientieren sich am Grundgesetz „die Würde des Menschen ist unantastbar“ und an einer demokratisch-föderalen sozialen Marktwirtschaft, bei welcher es gilt, dass die Rente zum Leben reichen muss und die Altersarmut effektiv bekämpft werden soll. Somit setzt sich der VdK im Kleinen wie im Großen für die Rechte benachteiligter Menschen ein.

Aufgelockert wurde die Feier zwischendurch mit gelungenen Tänzen der DRK-Tanzgruppe. Der Nikolaus im Bischofsgewand sprach über seine ursprüngliche Bedeutung und Herkunft und teilte mit netten Worten versehen die Geschenke an Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr, die VdK-Vorstände und die Musiker, sowie der Tanzgruppe aus. Hier zitierte er das von ihm im Internet regergierte über den Tanz. Tanzen ist ein Ritual, ein Brauch, eine darstellende Kunstgattung, eine Sportart, eine Therapieform und ein Gefühlsausdruck. Aus diesen Gründen legte er den Anwesenden diese gesundheits-fördernde Bewegungsart sehr an die Herzen.

Vorstandsmitglied und Fachberater Johann Weing warb für die VdK-Unterschriftenaktion „Pflege macht arm“, was mit über 100 Unterschriften belohnt wurde. Des Weiteren stellte er die von Hubert Haas und Stadtverband „Soziales“ initiierte Aktion „Aktiv gegen Einsamkeit“ vor und bot die dazugehörenden Flyer an. Dann konnten alle Gäste wieder eine geschmackvoll und frisch zubereitete schwäbische Mahlzeit genießen.

Am Basartisch gab es wieder gespendete Gestecke, Honig und Bücher zu kaufen, dessen Erlös in diesem Jahr dem Hospiz in Spaichingen zu Gute kommt. Abschließend bedankte sich der Vorsitzende bei allen Mitwirkenden und Gästen für ihr Kommen und wünschte allen eine frohe und gesegnete Advents- und Weihnachtszeit, sowie Gesundheit und Zufriedenheit für das Jahr 2020. Das Wort auf den Weg lautete: „Höhepunkt des Glücks ist es, wenn der Mensch bereit ist, das zu sein, was er ist“.

 

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