Die leidenschaftliche Fotografin Bärbel von Zeppelin hat am Samstagvormittag eine Ente auch der Schiltach beobachtet, die alle Kraft aufwenden musste, um gegen die starke Strömung anzukämpfen. +++ Da die Ente aber auch am Sonntag noch dort schwamm – und sogar noch zwei weitere Enten ihr Gesellschaft leisteten, ist das ganze vielleicht doch nicht so dramatisch.

Auf dem Weg zur Schmökerstube in der Falkensteinstraße sah sie beim Wehr bei Pfaff&Schlauder ein Ente, die ein ganz anderes Gefieder als die Enten an der St. Maria Kirche hatte.

Fotos: Bärbel von Zeppelin

„Die Strömung dort war sehr stark, und sie paddelte heftig gegen den Sog an, kam immer mal etwas weiter weg, dann wieder zum Wehr hin“,  schreibt von Zeppelin. „Es fiel mir auf, dass sie mich beobachtete und ich ‚sprach‘ mit ihr.“  Langsam habe sie sich weiter vom Wehr flußaufwärts bewegt, schien aber irgendwann keine Kraft mehr zu haben und ließ sich wieder zum Wehr hin treiben. Weil sie an dieser Stelle der Ente nicht helfen konnte, sei sie schließlich weiter gegangen, so von Zeppelin.

„Auf dem Rückweg hielt ich Ausschau und entdeckte sie in einem Abflussrohr vom Sportplatz.“ So habe sie wenigstens einen Ruheplatz gefunden, „aber zu fressen gibt’s da nichts“. 

Hoffen wir, dass  die Ente unterdessen wieder zu Kräften gekommen ist, die Schiltach nicht mehr gar so stark strömt und das  Tier sich wieder in ruhigere Gefilde retten konnte.

Bärbel von Zeppelin berichtet, am Sonntag sei die Ente immer noch auf der Schiltach unterwegs gewesen. Auch vom Tierschutzverein habe sich jemand die Situation schon angeschaut. Die Fachleute seien der Meinung: das Tier scheint „gesund und munter“. Der Tierschutzverein sieht keinen Anlass für eine Rettungsaktion.

Video und die unteren Fotos: him

Auch die NRWZ hat am Sonntag zwei Mal vorbeigeschaut. Auch da schwamm die Ente zunächst allein am Wehr auf und ab (siehe Video). Beim zweiten Besuch um die Mittagszeit hatten zwei weitere Enten dort Station gemacht und leisteten  der anderen Gesellschaft.

Alles ganz normal offenbar…Allerdings, ein Plätzle zum Ausruhen wäre den Enten schon zu wünschen. Paddeln 24/7 – nix für unsereins.