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Fünfmal 25 Jahre – HECO ehrt Jubilare

(Anzeige). Schramberg, im Juli 2020 – HECO feierte vor wenigen Tagen in angemessenem Rahmen die langjährige Betriebszugehörigkeit von fünf Mitarbeitenden. Die Jubilare...

Traditionelle Gerichte aus dem Schwarzwald auf der Speisekarte

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Hauser feiert Wiedereröffnung der Tankstelle: „Tanke-schön-Aktion“ auf dem Berner Feld

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Montag, 10. August 2020
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    „Es ist noch viel schlimmer gewesen, als man es sich vorgestellt hat“

    Schüler der Klassenstufe 9 der Erhard-Junghans-Schule besuchen das Konzentrationslager Natzweiler-Struthof im Elsass

    Schramberg. Es ist ein heißer Sommertag, der Himmel blau und der Blick schweift über die idyllische Hügellandschaft der Vogesen. Es ist schwer fassbar, welch unmenschlichen Vorgänge sich hier vor fast 80 Jahren abgespielt haben. So beginnt der Bericht der Erhard-Junghans-Schule über den Besuch der Schüler der Klassenstufe 9 im Konzentrationslager Natzweiler-Struthof. Über den Besuch informiert die Schule in einer Pressemitteilung.

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    Bereits nach einer Stunde Rundgang durch das Konzentrationslager Natzweiler-Struthof bei über 30 Grad Hitze stöhnen die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 der Erhard-Junghans-Schule Schramberg, die mit ihren Lehrkräften Tobias Buss, Maria Deufel, Susanne Werner, Carmen Urbat und den Referendaren Marthe Sieben-Prinz und Hannes Bochinger die Gedenkstätte erkunden. Sie können nur ansatzweise erahnen, unter welch schrecklichen Bedingungen die Lagerinsassen bei solchen Temperaturen im Steinbruch gearbeitet haben.

    Auch wenn Natzweiler-Struthof kein Vernichtungslager war, wie beispielsweise Dachau oder Auschwitz, sondern ein Straf- und Arbeitslager, fanden dort zahlreiche Menschen den Tod durch unmenschliche Arbeits- und Haftbedingungen, Gewalt, Hunger, Erschöpfung oder medizinische Experimente. Diejenigen, die versuchten sich aufzulehnen, wurden hingerichtet. Man kann den Hinrichtungsplatz mit Galgen heute noch sehen, und Deportierte, die einen Fluchtversuch wagten oder einfach nur verdächtigt wurden, eine Flucht zu planen, wurden zum Tode durch dem Strang oder durch das Erschießungskommando verurteilt.

    Henri Gayot, Zeichenlehrer und Widerstandskämpfer, hat sowohl dies als auch das Leben im Lager und die Schikanen der Lageraufseher in beeindruckenden Zeichnungen festgehalten und so sind es gerade diese Zeichnungen, die die Schülerinnen und Schüler während ihres Rundgangs begleiten und auf besondere Art und Weise berühren, weil sie sehr gut den täglichen Schrecken des Lageralltags wiedergeben.

    Die Geschichte des Lagers Struthof vor Ort zu erleben bewegte die Schülerinnen und Schüler der Erhard-Junghans-Schule sehr, wie man an folgendem Kommentar einer Schülerin sieht: „Durch die Vorbereitung im Geschichtsunterricht hatte ich eine Vorstellung, wie das Lager aussehen könnte. Aber hier vor Ort, beispielsweise in der Arrestbarracke, im Krematorium oder am Todesstreifen wird einem deutlich, dass es noch viel schlimmer gewesen sein muss, als man es sich vorgestellt hat.“

     

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