Die Vertreter der Etterbrunnen-Vereinigung (von links): Paul Dold, Reinhold Rapp und Alfred Wernz begutachten mit Oberbürgermeister Thomas Herzog den zerstörten Brunnen. Foto: pm

Der Etter­brun­nen in Sul­gen soll dem­nächst wie­der spru­deln“. Das ver­sprach laut Pres­se­mit­tei­lung der Stadt Anfang April Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog den Mit­glie­dern der Etter­brun­nen-Ver­ei­ni­gung.

Der öffent­li­che Brun­nen zwi­schen der Hohl­gas­se und der Lin­den­stra­ße wird aus einer Quel­le gespeist und erfreut sich in Sul­gen gro­ßer Beliebt­heit. Erst 2010 wur­de der alte Beton­brun­nen durch einen neu­en Brun­nen aus Gra­nit ersetzt. In der Sil­ves­ter­nacht wur­de der Brun­nen durch Böl­ler gesprengt und so zer­stört, dass er dau­er­haft nicht repa­ra­bel ist.

Nun hat Her­zog den Anwoh­nern ver­si­chert, dass der Brun­nen ersetzt wird. Auf­grund der guten Kon­junk­tur­la­ge gehen die Ange­bo­te jedoch nur sehr zöger­lich bei der Tief­bau­ab­tei­lung der Stadt­ver­wal­tung ein. Damit der Brun­nen im Mai wie­der spru­deln kann, wird der Bau­hof den Trog pro­vi­so­risch abdich­ten. Vor­aus­sicht­lich im Spät­som­mer kann der neue Etter­brun­nen ein­ge­baut wer­den.

Bei dem Gespräch mit Rein­hold Rapp, Paul Dold und Alfred Wernz bedank­te sich der Ober­bür­ger­meis­ter bei den enga­gier­ten Anwoh­nern für die frei­wil­li­ge, nach­bar­schaft­li­che Pfle­ge der nahe gele­ge­nen klei­nen Grün­an­la­ge.