Die Schilder sind eigentlich unmissverständlich. Der blaue Ford Focus links stand vorher noch direkt am Eck. Ob der Schneepflug jezt vorbeikommt? Foto: him

Regel­mä­ßig vor dem Win­ter­ein­bruch stel­len Bau­hof­mit­ar­bei­ter in Schram­berg an engen Stel­len Hal­te­ver­bots­schil­der auf. Dann schneit es eine Wei­le nicht und nie­mand küm­mert sich drum.

Doch wenn es dann tat­säch­lich schneit, ste­hen die Autos im Weg, und die Win­ter­dienst­fahr­zeu­ge kom­men nicht vor­bei. Ein Mit­ar­bei­ter des Bau­ho­fes war am Sams­tag die gan­ze Zeit unter­wegs, um die Auto­be­sit­zer aus­fin­dig zu machen, die den Schnee­pflü­gen den Weg blo­ckiert haben.

Auf dem Sul­gen ist es beson­ders schlimm“, so der Bau­hof­mit­ar­bei­ter. Aber auch in der Tal­stadt blie­ben etli­che Ecken zunächst unge­räumt, weil Falsch­par­ker den Weg für die Schnee­pflü­ge blo­ckier­ten.

Wenn wir den Leu­ten erklä­ren, dass die brei­ten Schil­de an den Fahr­zeu­gen nicht durch­pas­sen, fah­ren sie meist ganz schnell weg.“ Nur muss der Bau­hof­mit­ar­bei­ter die Fah­rer erst müh­sam aus­fin­dig machen. Wenn ein Auto  den Weg frei gemacht hat, ruft er sei­nem Kol­le­gen an, dass er bei der nächs­ten Tour durch­kommt. Hof­fent­lich, bevor sich ein ande­rer auf den ver­meint­lich frei­en Park­platz gestellt hat.