Faszination NSU-Rennsport — Erzählcafé im Museum

Rennsportveteranen berichteten über ihre Erlebnisse mit NSU. Foto: pm

SCHRAMBERG (pm) — Die noch bis 10. Sep­tem­ber gehende Son­der­ausstel­lung des Auto- und Uhren­mu­se­ums Schram­berg set­zte kurz vor Ende mit dem Erzählsa­lon einen markan­ten Schlusspunkt.  Der mitver­anstal­tende NSU Wankel-Spi­der Club  lud am Sam­stagvor­mit­tag zu einem etwa zweistündi­gen Gespräch mit den dama­li­gen Fahrern und Mon­teure dieser heis­sen Kisten ein. Darüb­n­er berichtet Muse­um­sleit­er Har­ald Burg­er:

Der Ein­ladung von Uli Latus fol­gten die Ren­n­fahrer Eber­hard Mahle, NSU Ren­n­mon­teur Roland Faigle, Kon­struk­teur und Ren­n­fahrer Kurt Brixn­er und die bei­den Pri­va­tren­n­fahrer  Hans Müller und Rolf Edel. Sie alle hat­ten Erfolge mit ihren NSU Fahrzeu­gen oder hat­ten  als guter Geist im Hin­ter­grund Teil­habe an diesen markan­ten und sen­sa­tionellen Erfol­gen zur Deutschen Ral­lye und Deutschen Bergmeis­ter­schaft aller Klassen mit den NSU/Wankel Spi­der.

“Wir müsssen lei­der draußen bleiben.” Vor dem Muse­um warteten die Flitzer auf ihre Her­rchen. Foto: bvz
Foto: bvz

Uli Latus ent­lock­te den Gästen manche Hin­ter­gründe und Tricks und ließ die „Freizeit“, Ein­satz und die gefährliche Ren­n­fahrerzeit dieser Hob­byp­i­loten wieder lebendig wer­den. Diese Geschichtsstun­den mit Bericht­en aus den 1950er, 1960er und 1970er Jahren Auto­mo­bil­rennsports ist es wert doku­men­tiert zu wer­den.

Etwa 100 Besuch­er lauscht­en aufmerk­sam den Geschicht­en und Anek­doten dieser Zeitzeu­gen unter ihnen die Witwe und Sohn von Karl­heinz Panowitz, dessen Erfolge ganz wesentlich die Ausstel­lung prägten. Dem Ruf fol­gten auch viele Club­mit­glieder des NSU Prinz Club Schwaben, der extra sein Som­mertr­e­f­fen für dieses Event in den Schwarzwald ver­legt hat­te.

Inter­essierte Zuhör­er im Auto- und Uhren­mu­se­um. Foto: pm

Zu Ende ging die Ver­anstal­tung mit einem Rundgang durch die Son­der­ausstel­lung „ Siegre­ich auf NSU Prinz, NSU  TT und NSU/Wankel Spi­der “ bei dem die Podi­um­steil­nehmer wie Kurt Brixn­er ihren bre­it­en Erfahrungss­chatz preis gaben sowie Fra­gen der Besuch­er bere­itwillig beant­worteten.