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Mittwoch, 23. September 2020

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Faulturm: Das ist Technik

Ausschuss stimmt für Fassadengestaltungsvorschlag der Stadt

Am Ende stimmten alle zu: Auch die drei CDU-Mitglieder im Ausschuss für Umwelt und Technik billigten den neuen Faulturmentwurf, den Fachbereichsleiter Rudolf Mager vorgestellt hatte.  Er wird mit 18 Metern etwa zweieinhalb Meter niedriger als ursprünglich geplant, die Aufbauten auf dem Turm verschwinden.

Die CDU-Fraktion hatte sich gegen den Platz am Schiltach-Ufer gewandt und für einen optisch weniger auffallenden Standort eingesetzt. Dies sei aus technischen und aus Kostengründen nicht möglich, hatten die Fachleute argumentiert. Deshalb plädierte die CDU dafür, den Turm möglichst unauffällig zu kaschieren oder ihn als „Eyecatcher“ für Stadtwerbung herauszustellen.

Rudolf Mager betonte in Anspielung auf eine Karikatur von Uwe Rettkowski im Schwarzwälder Boten, die Stadt wolle „kein Kuckucks- oder Überraschungsei präsentieren“. Es gehe um ein technisches Bauwerk für 1,8 Millionen Euro, das 40 Jahre halten soll.

Als „Eyecatcher“, also Blickfang, sei der Turm aber ungeeignet. Wer von Schiltach mit dem Auto komme habe  auf den 120 Metern, die der Turm sichtbar sei gerade mal sechs Sekunden Zeit, um das Bauwerk wahr zu nehmen. Viel auffälliger sei der Steinbruch. Stadtauswärts blieben nur drei Sekunden. „Im Grunde können nur die Mitarbeiter auf der Kläranlage sehen, was drauf steht.“

Kein Eyecatcher an dieser Stelle

Eine Außenfassade aus grauem Trapezblech ähnle in ihrer Struktur einem Nadelwald und wirke „unaufgeregt“. Während der Vegetationsperiode verdeckten Bäume große Teile des Turmes sowieso. Für einen „Eyecatcher“ sah Mager bessere Möglichkeiten in Schramberg.

CDU-Stadtrat Ulrich Bauknecht plädierte für eine Fassadengestaltung mit Hilfe moderner Folien, wie sie Schneider in Tennenbronn oder am ThyssenKrupp-Testturm in Rottweil eingesetzt wurden. Damit könnte man den Turm „entweder völlig verstecken oder farblich toll gestalten“. Um seinen Vorschlag zu unterstreichen, hatte Bauknecht einen Rahmen mitgebracht, in den eine solche Folie eingespannt war. Die Kosten schätzte er auf 10.000 bis 25.000 Euro.

Das führte zum Hinweis von Oberbürgermeister Thomas Herzog, dass die an der Kläranlage beteiligten Kommunen Hardt und Lauterbach nur für die Technik nicht aber für die optische Gestaltung mit bezahlen wollten.

Technik nicht verstecken

Von Seiten der Fraktion SPD-Buntspecht wurde erklärt, dass der CDU-Wunsch nach einer dezenteren Gestaltung des Turms doch weitgehend erfüllt werde und ihr beharren insofern erfolgreich war. Andererseits handle es sich nun mal um ein technisches Bauwerk, das zu einer technisch ausgerichteten Stadt wie Schramberg passe. Gefragt, ob die Umplanung der Turmaufbauten zu höheren Kosten führe, betonte Mager, nein, man bleibe bei 1,8 Millionen Euro und erreiche sogar Verbesserungen.

Für die Freie Liste fand Emil Rode, man dürfe das „Gestaltungsthema nicht überstrapazieren“. Reinhard Günter von der  SPD-Buntspecht-Fraktion wurde grundsätzlich: Kläranlagen seien „eine der größten Errungenschaften des vergangenen Jahrhunderts“ und damit positiv besetzt. Das dürfe man im Vorbeifahren auch sehen.

Ralf Rückert (Freie Liste) könnte sich Werbung für das „badschnass“ und das Tennenbronner Freibad vorstellen, die den Blick vom Steinbruch weglenken würde. Ulrich Bauknecht fand das Blechkleid schließlich auch in Ordnung. „Damit machen wir nichts kaputt.“ Denn wenn sich später „die halbe Stadt später über den Turm aufregt, können wir ihn immer noch veredeln“.

 

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