Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu und die Vor­freu­de auf Sil­ves­ter steigt. Sowohl Kin­der als auch Erwach­se­ne bli­cken dem bun­ten Spek­ta­kel, das sich bei der Jah­res­wen­de am Him­mel ereig­net, gespannt ent­ge­gen. Doch am Mor­gen danach sind die Spu­ren erheb­lich. Dazu schreibt die Stadt­ver­wal­tung Schram­berg:

Zwar ist das Feu­er­werk schön anzu­se­hen, jedoch ver­ur­sacht es auch jede Men­ge Müll. Feu­er­werks­res­te, Papp­kar­tons, Sekt­fla­schen und abge­brann­te Wun­der­ker­zen blei­ben auf den Stra­ßen und Geh­we­gen lie­gen. Vor allem auf öffent­li­chen Flä­chen fühlt sich nie­mand für die Besei­ti­gung des Abfal­les ver­ant­wort­lich. Ins­be­son­de­re auf den Schul­hö­fen der Erhard-Jung­hans-Schu­le, sowohl an der Schil­ler­stra­ße als auch an der Graf-von-Bis­sin­gen-Stra­ße und des Gym­na­si­ums sieht es nach Sil­ves­ter grau­en­voll aus.

Die Stadt Schram­berg bit­tet daher die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ihren Müll nach einem schö­nen Jah­res­wech­sel auch auf­zu­räu­men und zu ent­sor­gen. Es ist im Inter­es­se aller, wenn die Stra­ßen und Plät­ze im neu­en Jahr wie­der sau­ber und gut befahr­bar sind. Zudem wird damit den Fah­rern der Kehr­ma­schi­nen die Arbeit etwas erleich­tert, denn die­se müs­sen am Neu­jahrs­mor­gen bereits um 6 Uhr in der Früh mit der Stadt­rei­ni­gung begin­nen. An Aus­schla­fen nach einer lan­gen Sil­ves­ter­nacht ist für sie nicht zu den­ken.

Übri­gens: Die abge­brann­ten Bat­te­ri­en soll­ten im Rest­müll ent­sorgt wer­den, da im Boden der Bat­te­ri­en sich Ton oder Kalk­stü­cke befin­den. Zudem ent­hal­ten die abge­brann­ten Feu­er­werks­kar­to­na­gen che­mi­sche Ver­bin­dun­gen, die wäh­rend der Alt­pa­pier­ver­wer­tung nicht ver­ar­bei­tet wer­den kön­nen. Dabei muss beach­tet wer­den, dass die Feu­er­werks­kör­per vor der Ent­sor­gung ganz abge­brannt und aus­ge­kühlt sind.

Ansons­ten soll­ten sie mit Was­ser gelöscht wer­den. Es wird dar­auf hin­ge­wie­sen, dass Blind­gän­ger mit beson­de­rer Vor­sicht zu behan­deln sind, da von ihnen noch eine mög­li­che Explo­si­ons­ge­fahr aus­geht. Die Umver­pa­ckun­gen und Hül­len der Mehr­schuss­bat­te­ri­en bestehen ent­we­der aus einer Papp­schach­tel oder einer Ver­pa­ckung aus Kunst­stoff und kön­nen somit gefahr­los im regu­lä­ren Papier­müll bezie­hungs­wei­se in der gel­ben Ton­ne ent­sorgt wer­den.

Wenn alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger der Stadt Schram­berg zusam­men­hel­fen, kann jeder die Zeit um die Jah­res­wen­de genie­ßen und gefahr­los über­ste­hen.