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Mittwoch, 11. Dezember 2019
Start Schram­berg Fil­me kos­ten­los strea­men mit dem Media­theks­aus­weis

Filme kostenlos streamen mit dem Mediatheksausweis

Neu­es Ange­bot der Media­thek Schram­berg


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Von wegen in der Media­thek gibt’s nur ange­staub­te alte Bücher. Die Schram­ber­ger Media­theks­nut­zer haben ab dem 1. Juli ein wei­te­res digi­ta­les Ange­bot: Mehr als 1500 Fil­me ste­hen ihnen online zur Ver­fü­gung. Nach Ber­lin, Ham­burg, Leip­zig funk­tio­niert das ab Mon­tag  auch in Schram­berg.

 ”Der Strea­ming­dienst film­fri­end erwei­tert das Ange­bot der Media­thek Schram­berg um einen wei­te­ren Online­ser­vice”, kün­digt Mar­ti­na Preiß­ner vom Media­theks­team an. Neben der schon län­ger vor­han­de­nen Onlei­he SchwAl­bE, in der man unter ande­rem eBooks, Zeit­schrif­ten und eLe­ar­­ning-Kur­­se aus­lei­hen kön­ne, bie­te film­fri­end die Mög­lich­keit, Fil­me kos­ten­los und wer­be­frei zu strea­men. Außer­dem erhe­be man „kei­ner­lei per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten beim Strea­men“, ver­si­chert der „filmfriend“-Anbieter Film­wer­te aus Babels­berg bei Pots­dam.

Die Nut­zer der Media­thek haben die Aus­wahl aus mehr als 1500 Fil­men. Dazu mel­den sie sich von zu Hau­se, in der Bahn, im Café oder auch im Urlaub mit der Aus­weis­num­mer und dem Pass­wort über die Home­page der Media­thek oder direkt unter www.filmfriend.de an

Die Aus­wahl reicht von deut­schen Fil­men über erfolg­rei­che inter­na­tio­na­le Art­­house-Kino­­­ti­­tel, TV- und Kino­do­ku­men­ta­tio­nen, Kin­der­fil­me bis zu Seri­en. Auch eini­ge kom­mer­zi­ell erfolg­rei­che Fil­me wie „The Dress­ma­ker“, „In 80 Tagen um die Welt“ oder Kino­klas­si­ker wie ”Zur Sache Schätz­chen“ aus dem Jahr 1968 mit Uschi Glas fin­den sich dar­un­ter.

Rubri­ken wie „Film der Woche“, „Beliebt“ oder von der fil­m­fri­end-Redak­­ti­on zusam­men­ge­stell­te Kol­lek­tio­nen wie „Hitch­cocks Früh­werk“ oder „Meis­ter der Male­rei“ erleich­tern das Stö­bern.

Das Strea­men funk­tio­niert am PC, aber auch mit dem Tablet oder Smart­pho­ne oder ganz klas­sisch am Fern­se­her. Foto: Media­thek

Jeden Monat kom­men etwa 20 neue Fil­me auf der Platt­form hin­zu. Außer­dem besteht die Mög­lich­keit, die Fil­me in der Ori­gi­nal­spra­che und mit Unter­ti­teln anzu­se­hen. Die euro­päi­sche Uni­on und  das Land Bran­den­burg för­dern das Fil­m­fri­end-Pro­­jekt, auch um klei­nen Biblio­the­ken im länd­li­chen Raum die­sen Ser­vice zu ermög­li­chen.

Für den Zugang braucht man ledig­lich einen gül­ti­gen Media­theks­aus­weis und eine Inter­net­ver­bin­dung. Nut­zen kann man das neue Ange­bot mit dem PC, Lap­top oder Tablet. Natür­lich funk­tio­niert film­fri­end auch auf dem Smart­pho­ne und ganz klas­sisch mit dem Fern­se­her. „Wir freu­en uns, einen wei­te­ren bar­rie­re­frei­en Dienst anbie­ten zu kön­nen, der rund um die Uhr das gan­ze Jahr genutzt wer­den kann“, freut sich Mari­ta Braun, die Lei­te­rin der Media­thek.

Die Media­thek zahlt dem ”fil­m­fri­end-Dienst” eine jähr­li­che Pau­scha­le, erläu­tert Rolf Stangl vom Media­theks­team auf Nach­fra­ge der NRWZ. ”Das ist genau­so, wie bei Büchern oder dem E‑Book-Ver­­­leih: Wir kau­fen die­se und ver­lei­hen sie an die Nut­zer, die ihrer­seits ja für den Lese­aus­weis bezah­len.” Dabei ist klar, dass der Löwen­an­teil der Media­theks­kos­ten aus dem städ­ti­schen Etat finan­ziert wer­den.

 

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