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(Meinung). Die Läden haben wieder geöffnet. Wir haben das vor gut 14 Tagen mit Freude vermeldet. Da war Erleichterung zu spüren, Aufschwung....

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Montag, 25. Mai 2020
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    Flüchtlinge: drei Spezialisten fürs Ankommen

    Drei unterschiedliche Berufe – ein Team. Zum Jahresanfang starten eine Sozialarbeiterin, ein Kulturwissenschaftler und ein Politologe in der Schramberger Stadtverwaltung. Sara Haag, Said Moussa und Pietro Fisicaro sind die neuen Integrationsmanager, die das Land der Stadt und den drei Umlandgemeinden Hardt, Aichhalden und Lauterbach finanziert.

    „Wir nennen das Team lieber ‚Sozialberatung für geflüchtete Menschen‘“, erläutert Marcel Dreyer, Abteilungsleiter Jugend, Familie, Bürgerschaftliches Engagement vom JUKS³. Dort haben die drei auch ihr Büro. Die andere Bezeichnung soll auch den Unterschied zur bereits seit dem Herbst im Rathaus arbeitenden Integrationsbeauftragten  Charlotte Distler  verdeutlichen: Während Distler sich in erster Linie um die verwaltungsinterne Zusammenarbeit kümmert, damit die Integration klappt, um Wohnungssuche kümmert und für alle Migranten zuständig ist, sollen die drei „Neuen“ um konkrete Einzelfälle kümmern, klassische Sozialarbeit leisten.

    Traumata mit Zeitverzögerung

    „Für die Flüchtlinge war es am Anfang das wichtigste, ein Dach über dem Kopf zu haben“, berichtet Sara Haag, die bisher für das Landratsamt Rottweil in der Flüchtlingsbetreuung tätig war. Nun seien viele in Integrationskursen, hätten einen Arbeitsplatz. „Jetzt brechen die Probleme mit Traumata bei den Einzelnen hervor.“ Auch seinen viele Frauen sehr isoliert, ihnen fehlten die sozialen Kontakte.

    Said Moussa kam 2002 aus Ägypten nach Deutschland, um Kulturwissenschaften zu studieren. Er sieht auch die kulturellen Unterschiede beim Umgang mit seelischen Verletzungen: „Das ist ein heißes Eisen, da wird viel geschwiegen.“ Auch der Politikwissenschaftler Fisicaro, der in Nordrhein-Westfalen nach seinem Studium unter anderem Erstaufnahmeeinrichtungen geleitet hatte, weiß, dass viele Dinge erst viel später aufbrechen: „Bei den frisch Angekommenen ist der Stresslevel noch so hoch, dass sie das Erlebte noch gar nicht verarbeiten können.“

    Aufgabe der „Integrationsmanager“ sei die Alltagsbetreuung: Sprachkurs vermitteln, schauen, dass die Kinder im Kindergarten oder in der Schule gut untergebrach sind, Papiere für das Asylverfahren vorbereiten.

    Damit übernehmen die Drei auch Aufgaben, die bislang häufig ehrenamtliche Paten erledigt haben. Dass Paten sich nach einiger Zeit zurückziehen und nur noch gelegentlich auf einen Kaffee vorbei kommen, findet Marcel Dreyer „völlig in Ordnung“.  Gleichwohl, ohne das ehrenamtliche Engagement so vieler Menschen werde die Integration nicht gelingen.

    Das von der Ausbildung, vom Alter und von der Herkunft so bunt gemischte Team werde sich bestens ergänzen, ist Dreyer überzeugt. Zwar hat jeder sein Spezialgebiet und auch seine örtliche Zuständigkeit. Aber wenn es sich um Menschen handelt, die nur arabisch sprechen, wird Said Moussa sich um sie kümmern, und bei familiären Problemen kennt sich Sara Haag gut aus.

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    Die ersten Tage des Jahres haben Moussa und Fiscaro genutzt, um die Akteure vor Ort kennenzulernen, Netzwerke zu knüpfen und die Gemeinschaftsunterkünfte zu besuchen. Sara Haag war beim Landratsamt für Schramberg zuständig, kennt sich also schon hier aus. Sie beginnt am 1. Februar.

    Arbeit ist entscheidend

    Dank der guten Konjunktur gelinge es vielen Geflüchteten, eine Arbeit, eine Ausbildung oder Qualifikationsmaßnahme zu bekommen. „Arbeit ist das allerwichtigste“, weiß Moussa, der viele Jahre in Freudenstadt als Arbeitsvermittler für Flüchtlinge gearbeitet hat. „Mit der Arbeit steigt das Selbstwertgefühl“, hat Fiscaro beobachtet. Deshalb wollen sich die Drei an die Arbeitgeber im Raum Schramberg wenden und ihre Unterstützung bei der Vermittlung und Betreuung anbieten.

    Weiterhin ein großes Problem ist die Wohnraumfrage: Die Drei appellieren an Wohnungsvermieter, leer stehende Wohnungen zu vermieten. „In vielen Fällen überweist das Sozialamt die Miete.“

    In den kommenden Wochen werden die drei Integrationsmanager, deren Gehälter das Land der Stadt erstattet, sich im JUKS einrichten. Sie wollen feste Sprechzeiten anbieten, stehen aber schon jetzt bereit, wenn sie gebraucht werden. „Man kann uns jederzeit anrufen unter 07422 29-586 oder 588“, so Moussa.

     

     

     

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