Freibadmodernisierung: Eine Hürde ist genommen

Tennenbronner Ortschaftsrat stimmt abgespeckter Variante zu

Die Variante 9 vom Mai 2017 hat eine Arbeitsgruppe inzwischen noch weiter abgespeckt. Die Wasserdüsen im Nichtschwimmerbecken sollen beispielsweise entfallen. Der Ortschaftsrat hat dieser Variante nun zugestimmt. Grafik: Stadt Schramberg

Schram­berg-Ten­nen­bronn  (him) – Der Ten­nen­bron­ner Ort­schafts­rat hat am Diens­tag­abend ein­stim­mig der „abge­speck­ten Vari­an­te 9“ für die Freib­ad­mo­der­ni­sie­rung zuge­stimmt.  Aller­dings hal­ten die Ort­schafts­rä­te die Halb­scha­len­rut­sche für unver­zicht­bar. Die­se wür­de zusätz­lich etwa 325.000 Euro kos­ten.

Die Vari­an­te wäre für knapp vier Mil­lio­nen Euro zu haben. Das war eine Vor­ga­be, die der Schram­ber­ger Gemein­de­rat zuletzt gemacht hat­te. Die CDU hat­te ursprüng­lich eine Gren­ze von 3,4 Mil­lio­nen als Ober­gren­ze ver­langt, die der Rat auch beschloss. SPD-Bunt­specht hat­ten vier Mil­lio­nen vor­ge­schla­gen. Nach meh­re­ren Arbeits­grup­pen­sit­zun­gen mit den Pla­nern war die „Drei vor dem Kom­ma” die Ober­gren­ze.

Die Ten­nen­bron­ner Ort­schafts­rats­sit­zung haben etwa 20 Bür­ger ver­folgt.  In der Dis­kus­si­on mach­ten die Pla­ner noch­mals klar, wes­halb auf ein Sprung­be­reich ver­zich­tet wer­den muss: Die Kos­ten für die dafür erfor­der­li­chen Fil­ter und Pum­pen wür­den den vor­ge­ge­be­nen Rah­men bei wei­tem über­schrei­ten. Die Ten­nen­bron­ner Ort­schafts­rä­te haben das dann auch akzep­tiert.

Nach den Herbst­fe­ri­en wer­den sich der Aus­schuss für Umwelt und Tech­nik und der Gemein­de­rat noch mit der Moder­ni­sie­rung befas­sen.