SCHRAMBERG  (him/eg) – Zur Fas­nets­par­ty im Eli­sa­be­tha-Glöck­ler-Haus hat­te die Stif­tung am Diens­tag­abend gela­den. Auch in die­sem Jahr fei­er­ten Bewoh­ner Mit­ar­bei­ter und Gäs­te ein fröh­li­ches Fest.

Das „Edel­weiß-Echo“ sorg­te für bes­te Stim­mung, ein Mode­ra­to­ren-Quar­tett mit Lud­wig Ket­te­rer, Mar­kus Fran­ke, Tim Pfeif­fer und Fabio Peynir­ci stell­te mit Fra­gen zu Mär­chen­fi­gu­ren die Besu­cher auf die Pro­be Auf der Büh­ne zeig­ten drei Bewoh­ner­grup­pen, wie viel Spaß sie beim Sin­gen und Tan­zen haben.

Höhe­punkt wie in jedem Jahr war der Besuch der Stadt­mu­sik und der Nar­ren­zunft. Elfer, Han­sel, Nar­ro, Brüe­le und Bach-na-Fah­rer zogen zu den Klän­gen des Nar­ren­marschs in den gro­ßen Saal ein.

Unter den Kleid­les­trä­gern war mit dem 80-jäh­ri­gen Hubert Schwei­zer ein Han­sel, der genau hier vor über 60 Jah­ren sei­nen ers­ten Han­sel­sprung gemacht hat­te und nun auch in Hei­li­gen­bronn sei­ne Nar­ren­lauf­bahn been­de­te. Beim Bre­zel­se­gen kam nie­mand zu kurz, und Schok­läd­le, Würst­le und Bre­zeln wan­der­ten schnell in Mün­der oder Taschen.

Unter den Gäs­ten waren auch Gene­ral­obe­rin Agnes Löb­er, Schram­bergs Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog sowie eini­ge Stadt­rä­te – als Elfer­rä­te, Musi­ker, Mit­ar­bei­ter oder ehren­amt­lich Betreu­er.

Bereichs­lei­ter Ger­not Pfau begrüß­te die Nar­ren und Musi­ker aus dem Tal in Ver­tre­tung der Vor­stän­de und erin­ner­te auch an die lan­ge Tra­di­ti­on die­ses Nar­ren­sprungs in Hei­li­gen­bronn, die schon kurz nach dem Zwei­ten Welt­krieg begann. „Sie machen dadurch uns allen eine gro­ße Freu­de“, bedank­te sich Pfau für den Besuch. Die fet­zi­ge Rock’n’Roll-Version des Nar­ren­marschs brach­te noch­mal rich­tig Bewe­gung in die dich­ten Rei­hen, bevor Musi­ker und Kleid­les­trä­ger wie­der gemein­sam aus­mar­schier­ten.

Drei Auf­trit­te gab es von Bewoh­ner­grup­pen: Vom Haus Son­nen­berg, das auf 15 Jah­re in Schram­berg zurück­blick­te, und dem Haus Maria Mag­da­le­na in Sul­gen, die unter dem Lied­mot­to „Jetzt erst recht“ als Schorn­stein­fe­ger einen Tanz hin­leg­ten. Die Grup­pe Fri­do­lin nahm musi­ka­lisch den „Hut ab“ und wur­de eben­falls gleich zur Zuga­be auf­ge­for­dert, bei der dann auch ande­re när­ri­sche Hut­trä­ger sich auf die Büh­ne gesell­ten.

Für hung­ri­ge Par­ty­gäs­te hat­te die Stif­tungs­kü­che gesorgt und jede Men­ge Fleisch­küch­le geba­cken. Bis in die Nacht hin­ein schwof­ten jung und alt und fei­er­ten mit alten und neu­en Schla­gern Fas­net.