Frucht-Gummi Stube in der Berneckstraße. im Hintergrund rechts die Berneckschule. Foto: him

Ein Schild an der „Frucht-Bären-Stu­be“ in der Ber­neck­stra­ße kün­digt einen Räu­mungs­ver­kauf an. „Auch  wir haben die Kün­di­gung von der Stadt Schram­berg bekom­men und müs­sen lei­der schlie­ßen.“

Das Gebäu­de gehört, wie die alten Post­ga­ra­gen mit dem Noch-Mie­ter City-Auto­haus, der Stadt. Die NRWZ hat die Stadt­ver­wal­tung gefragt, wes­halb die Stadt den Miet­ver­trag für das Gum­mi­bär­chen­ge­schäft gekün­digt hat. Die Ant­wort kurz: Wir brau­chen das Gebäu­de für die Ber­neck­schu­le.

Auch bis­lang war nur stun­den­wei­se geöff­net – doch nun kommt der Räu­mungs­ver­kauf. Schil­der an der Türe der Frucht-Bären Stu­be. Foto: him

Grundschule braucht Platz

Aus­führ­lich schil­dert Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog, dass auf­grund der Ent­wick­lung der Schü­ler­zah­len – mehr als 300 Grund­schü­le­rin­nen und Grund­schü­ler besu­chen die Ber­neck­schu­le – und wegen des Ganz­ta­gesan­ge­bots die vor­han­de­nen Räum­lich­kei­ten der Ber­neck­schu­le nicht mehr aus­reich­ten. Seit eini­ger Zeit schon nut­ze die Schu­le Aus­weich­räu­me in der Erhard-Jung­hans-Schu­le am Stand­ort der Graf-von-Bis­sin­gen-Stra­ße, im Gym­na­si­um und im City­Cen­ter. Das bedeu­te erheb­li­chen Ein­schrän­kun­gen und sei mit län­ge­ren Wegen ver­bun­den.

„Zum Schul­jah­res­be­ginn 2019/2020 ist des­halb auf Tei­len der vor­han­de­nen Par­kie­rungs­flä­che des Schwei­zer-Are­al die Errich­tung eines grö­ße­ren, ein­ge­schos­si­gen Inte­rims­ge­bäu­des geplant“, erläu­tert Her­zog. „Pau­sen­hof und Feu­er­wehr­zu­fahrt sol­len wie das gesam­te Schwei­zer-Are­al in die­sem Zuge neu geord­net wer­den.“

Fristgemäße Kündigung

Zur Vor­be­rei­tung habe die Stadt­ver­wal­tung bis­he­ri­ge Zwi­schen­nut­zungs­ver­trä­ge frist­ge­mäß gekün­digt. Das ehe­ma­li­ge Nota­ri­at, Ber­neck­stra­ße 25, ist bereits abge­ris­sen. Das frei­wer­den­de städ­ti­sche Gebäu­de, Ber­neck­stra­ße 21, in dem bis­her der Gum­mi­bär­chen-Laden unter­ge­bracht ist, wer­de als Aus­weich­mög­lich­keit gebraucht, wäh­rend das neue Inte­rims­ge­bäu­de der Ber­neck­schu­le in Betrieb geht. „Die­se Maß­nah­men sol­len ab dem kom­men­den Schul­jahr einen mög­lichst rei­bungs­lo­sen Schul­be­trieb mit deut­lich ver­bes­ser­ten Rah­men­be­din­gun­gen für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Ber­neck­schu­le gewähr­leis­ten.“

Wenn die Schu­le das Gebäu­de nicht mehr braucht, soll es wie auch die frei­wer­den­den Werk­statt­hal­len abge­bro­chen wer­den. „Die­se Flä­chen ste­hen dann eben­falls für die durch die Schul­er­wei­te­rung not­wen­dig gewor­de­ne Neu­ord­nung des Are­als zur Ver­fü­gung.“

Schließ­lich betont Her­zog, der Eigen­be­trieb Wirt­schafts­för­de­rung sei mit den aktu­el­len Mie­tern im Gespräch und ver­su­che alter­na­ti­ve Laden­flä­chen zu ver­mit­teln.